Mr. „Ab in den Süden“ verrät Geschichte hinter dem Song

Interview mit Sänger „Buddy“ über seinen Auftritt bei der Schwarmer Beachparty

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Sänger „Buddy“ steht am Samstag, 14. Juli, auf der Bühne der Schwarmer Beach-Party. Im Interview erzählt er, wie er zur Musik gekommen ist, und was für eine Geschichte hinter seinem Sommerhit „Ab in den Süden“ steckt.

Schwarme - „Ab in den Süden“ ist ein Song, der bei den meisten schon beim Lesen die Melodie im Kopf heraufbeschwören lässt. Der Sommerhit aus den 2000ern verbreitet auch heute noch gute Laune und darf auf keiner Sommerparty fehlen. Genau deshalb holen die Veranstalter der Schwarmer Beachparty den Sänger „Buddy“ am Samstag, 14. Juli, auf die Bühne – wo er neben seinem Kultsong auch andere Hits performen wird. Wir haben im Vorfeld mit ihm gesprochen. Die Fragen stellte Alina Pleuß.

Sie touren unter dem Pseudonym „Buddy“ durch die Welt. Wer steckt hinter dem Künstler?

Buddy: „Mein bürgerlicher Name ist Sebastian Erl. Gebürtig komme ich aus Berlin, ich lebe erst seit ungefähr zehn Jahren in Köln.“

Wollten Sie schon von klein auf Sänger werden?

Buddy: „Eigentlich nicht. Als Kind hat man andere Träume. Ich bin 1977 auf die Welt gekommen. Damals gab es noch keine Castingshows, Instagram oder Youtube. Die Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen, waren begrenzt. Tatsächlich wollte ich als Kind Feuerwehrmann werden.“

Wie sind Sie damals zum Singen gekommen?

Buddy: „Ich habe privat gerne gesungen, unter der Dusche oder beim Putzen. Irgendwann habe ich Leute kennengelernt, die sich mit der Produktion von Songs auskannten. Damals habe ich viel Zeit in einem Studio in Berlin verbracht. Dann kam die Idee ,Wir könnten ja mal etwas aufnehmen‘.“

Und dann kam 2003 Ihr Durchbruch mit dem Song „Ab in den Süden“?

Buddy: „Das war eigentlich eine echt komische Geschichte. Der Song kam nämlich schon 2001 als Promo raus. Damals hieß es dann aber, es ist zu spät für einen Sommerhit und so landete er erstmal in der Schublade. Zwei Jahre später kam es dann irgendwie dazu, dass der Song im Internet landete und mich jemand aus Österreich anrief. Da hat man mir das Angebot gemacht, den Song in einer neuen Version aufzunehmen – damit kam der große Erfolg in Österreich. Komischerweise ist der Erfolg von „Ab in den Süden“ also vom Süden in den Norden geschwappt.“ (lacht)

Was war das für ein Gefühl, auf einmal in den Charts zu sein?

Buddy: „Ich war hellauf begeistert! Das war echt ein Hammer!“

Nervt es Sie, wenn Menschen Sie nur mit dem Song „Ab in den Süden“ identifizieren?

Buddy: „Nerven würde ich nicht sagen. Es ist genau genommen ja der Wahnsinn, dass die Leute den Song nach praktisch 17 Jahren noch so gerne hören. Es nervt nur dann, wenn ich ein neues Lied herausbringe und dennoch der alte Hit erfolgreicher ist. Es ist nicht schlecht, aber irgendwo auch anstrengend.“

Was wollen Sie mit Ihrer Musik erreichen?

Buddy: „Eigentlich die Weltherrschaft. (lacht) Nein Quatsch. Ich möchte die Menschen unterhalten, ihnen Freude bringen und sie von ihrem Alltagstrott ablenken. Die Musik soll Spaß verbreiten.“

Was erwartet die Schwarmer am 14. Juli bei der Beach-Party?

Buddy: „ Auf jeden Fall 40 Minuten Spaß, gute Unterhaltung und hoffentlich bestes Wetter. Außerdem natürlich die größten Buddy-Hits!“

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