Vilsa-Brunnen und Oberschule Bruchhausen-Vilsen unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Starke Partner auf dem Weg ins Berufsleben

Freuen sich über die geschlossene Kooperation (von links): Landrat Cord Bockhop, Nina Schreiber (Vilsa-Personalreferentin), Vilsa-Geschäftsführer Henning Rodekohr und Schulleiterin Natascha Rogge. Foto: Regine Suling

Br.-Vilsen – Jetzt ist es ganz offiziell: Die Oberschule Bruchhausen-Vilsen und das Unternehmen Vilsa-Brunnen sind Partner im Projekt „Kurs Zukunft“, einer Initiative des Fachkräftebündnisses Nordwest, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und des Landkreises Diepholz. „Wir können damit die Nachbarschaften zwischen Schule und Unternehmen nutzen“, erklärte Landrat Cord Bockhop, der die Vorzüge der dualen Ausbildung hervorhob. Auch er unterzeichnete die Kooperationsvereinbarung und damit die achte Lernpartnerschaft dieser Art im Bereich Agrar- und Ernährungswirtschaft, die es im Landkreis Diepholz aktuell gibt.

Wissenschaftlich und mit Rat und Tat begleitet wird die Kooperation von der Universität Vechta und dem Institut Unternehmen & Schule. Für Schulleiterin Natascha Rogge unterstreicht die Kooperation den Fokus, den sich ihre Oberschule ohnehin gesetzt hat: „Wir legen den Schwerpunkt darauf, unsere Schülerinnen und Schüler auf eine Ausbildung und so viele Berufe wie möglich vorzubereiten.“ Dazu gehöre beispielsweise das Bodo-Konzept, das immer donnerstags Praxiseinsätze in Betrieben vor Ort vorsehe.

„Ich finde die Kooperation großartig. Es ist bereichernd, Schülerinnen und Schüler aus allen Schulformen in die Ausbildung aufzunehmen“, freute sich Henning Rodekohr, Vorsitzender der Vilsa-Geschäftsführung, über die Kooperation. Die soll jetzt mit Leben gefüllt werden – angesichts der aktuellen Corona-Lage eine Herausforderung. Denn außerschulische Aktivitäten seien bis zum Ende des Schuljahres eingefroren, sagte Natascha Rogge. Geplant waren Betriebserkundungen sowie in unterschiedlichen Profilfächern Workshops zu Themen wie Beschaffung, Produktion und Absatz, Lebensmittelkontrolle und Qualitätscheck sowie Energie und Klimaschutz. „Dieses Projekt soll langfristig laufen“, machte Dr. Christoph Merschhemke vom Institut Unternehmen & Schule deutlich. „Einmal gemachte Projekte sollen sich verstetigen und von Jahr zu Jahr wiederholt werden.“ Angesichts der Corona-Situation überlege er, die Kooperation auch mit „No-Contact-Workshops“ zu starten.

Selbst, wenn die Kooperation erst verspätet Fahrt aufnehmen kann, sei für Vilsa-Personalleiter Armin Baust klar: „Wir haben schon viele Erfahrungen mit den Schülerinnen und Schülern der Oberschule gemacht – und diese waren durchweg positiv. Für uns ist das Projekt eine echte Herzensangelegenheit.“  ine

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