Direktwahl

Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann mit 83 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt

Vier Personen freuen sich
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Große Freude auch ohne Überraschung: Bernd Bormann (zweiter von rechts) freut sich über die Wiederwahl zum Samtgemeindebürgermeister von Bruchhausen-Vilsen. Cattrin Siemers, seine Stellvertreterin im Amt, gratuliert ihm als erste persönlich. Lars Bierfischer und Ulf Schmidt (links) als Fraktionsspitzen der SPD und Grünen im Samtgemeinderat schließen sich an.

Samtgemeinde – Um seinen Job musste Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann am Sonntag nicht bangen. Und doch herrschte am Abend im Ratssaal eine gewisse Anspannung. Wie hoch würde das Wahlergebnis für ihn ausfallen? Um 19.41 Uhr meldete der letzte der 28 Wahlbezirke den Wählerwillen: Mit 83,18 Prozent der Stimmen tritt Bernd Bormann die zweite Amtszeit als hauptamtlicher Bürgermeister der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen an.

Ein kurzes, enthusiastisches „Ja“ war sein spontaner Kommentar, während er die Becker-Faust ballte. Ohne Gegenkandidaten war das Ergebnis keine große Überraschung, doch der Sportsmann Bormann ist ehrgeizig. 1414 Menschen, 16 Prozent der Wähler, hatten bewusst ein Nein hinter seinem Namen angekreuzt. Eine Tatsache, die er in der sichtbaren Freude über die Bestätigung umgehend zur Kenntnis nahm.

Er rechne mit Gegenwind, sagte er bereits vor der Wahl. Nicht unbedingt, weil die Leute vor Ort mit ihm unzufrieden sind. Sondern als Vertreter für das, was „von ganz oben“ vor allem während der Corona-Pandemie über die Menschen an Vorgaben und Verordnungen hereinbrach. „75 Prozent wären daher okay gewesen“, sagte er gestern in einem ersten kurzen Gespräch.

Dass es deutlich mehr als 80 Prozent geworden sind, mache ihn „super-zufrieden“. „Das ist eine Bestätigung für die Arbeit, die wir alle hier im Rathaus leisten“, bewertete die Zustimmung von 6 992 Wählern. 8 406 der 14 410 Wahlberechtigten hatten eine gültige Stimme für Bernd Bormann abgegeben.

Die Wahlbeteiligung lag damit bei 59,24 Prozent. Vor sieben Jahren, als Bormann zum ersten Mal für den Chefsessel kandiderte, hatte er 85,7 Prozent Zustimmung erhalten.

Mit neuem Schwung wolle er in die nächste Amtzeit starten, erkenne aus dem Ergebnis jedoch auch: „Wir haben in den vergangenen sieben Jahren nicht ganz viel falsch gemacht“, sagte er bei Bekanntgabe des Ergebnisses.

Wegen der Corona-Regeln hatte eine denkbar kleine Truppe gemeinsam mit Bormann das Eintrudeln der Wahlergebnisse an einem Großbildschirm verfolgt. Cattrin Siemers, seine Stellvertreterin im Amt, war die erste persönliche Gratulantin. Lars Bierfischer und Ulf Schmidt als Fraktionsspitzen der SPD und Grünen im Samtgemeinderat schlossen sich an. Siehatten die Auszählung gemeinsam mit Bormann bis zur Veröffentlichung des letzten Ergbenisses verfolgt.

Mit Interesse schauten sie dabei immer wieder in die Nachbarkommunen Syke, Bassum, Siedenburg und Thedinghausen, wo der hauptamliche Bürgermeister ebenfalls zur Wahl stand.

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