Sechsstelliger Betrag für den Kampf gegen Krebs

BIG-Challenge: 200 Teilnehmer gehen auf die Strecke

Diese Frauen waren im Tandem dabei.

Br.-Vilsen - Von Ulf Kaack. Keine Pokale, kein Preisgeld, keine Urkunde: Zu gewinnen gab es nichts bei der BIG-Challenge am Samstag. Im Gegenteil: Die Sportler – Läufer und Radfahrer – mussten noch Geld mitbringen für ihre Teilnahme. Denn bei diesem Benefizevent stand der Gedanke des Helfens ganz oben auf der Agenda: Helfen im Kampf gegen den Krebs.

Das erste Tageslicht erhellte am Morgen noch müde das Szenario, als bereits munteres Treiben auf dem Marktplatz Bruchhausen-Vilsen signalisierte, dass heute etwas Besonderes passieren wird. Exakt um fünf Uhr gingen die ersten 40 Läufer und Radfahrer auf die Piste quer durch die ganze Samtgemeinde, die einige kräftezehrende Steigungen bereithielt.

Unter dem Motto „Aufgeben kommt nicht in Frage!“ gingen weitere 200 Sportaktivisten im Kampf gegen Krebserkrankungen im Verlauf des Tages auf die Strecke. Die Grunddistanz für die Langläufer betrug 6,3 Kilometer, während die Radsportler mindestens 40 Kilometer zu durchmessen hatten.

Doch worum ging‘s genau bei dem Ganzen? Eine Frage, die Chef-Initiator Heinrich Henke aus Bruchhausen-Vilsen in den vergangenen Wochen schon häufig beantworten musste: „Die BIG-Challenge ist eine sportliche Benefizveranstaltung, die zuvor bereits vier Mal im Nordwesten Deutschlands mit großem Erfolg über die Bühne gebracht wurde. Die Idee dazu stammt aus den Niederlanden, wo es ähnliches bereits seit Längerem gibt. Bei uns steht ein von Landwirten gegründeter Verein dahinter, der sich bundesweit im Kampf gegen den Krebs engagiert. Mit diesem sozialen Sportevent sammeln wir Spendengelder in durchaus ansehnlichen Größenordnungen ein, die ohne Umwege und Reibungsverluste krebskranken Menschen zugutekommen.“

Die Grunddistanz für die Langläufer betrug 6,3 Kilometer. - Fotos: Ulf Kaack

Das System funktioniert wie folgt: Jeder Teilnehmer ist aufgerufen, mindestens 500 Euro Sponsorengelder mitzubringen und vorab ein Startgeld in Höhe von 60  Euro zu entrichten. Alles für den guten Zweck, versteht sich. Laufend oder radelnd bewältigt er mindestens einmal die Grunddistanz. Legt er mehr als die vorgeschriebene Runde zurück, erhöht sich automatisch der Sponsorenanteil.

Ein Großteil der Sportler, die aus dem ganzen norddeutschen Raum angereist waren und häufig in der landwirtschaftlichen Branche zu Hause sind, gaben sich mit dem Minimum nicht zufrieden. „Unser Rekordhalter des Tages hat die Fahrradstrecke gleich achtmal umrundet, also insgesamt 320 Kilometer unter die Räder genommen“, freute sich Heinrich Henke. „Ein Dutzend weitere Fahrer absolvierten auf den Punkt 300 Kilometer, darunter ein 14-Jähriger, der frühmorgens mit dem Zug aus Süddeutschland angereist war. Dessen Leistung fand ich besonders beeindruckend. Sieger waren dabei ausschließlich die krebserkrankten Menschen sowie die Forschung zur medizinischen Bewältigung der tückischen Krankheit.“

„BIG-Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen

Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack
Am Samstag fand die „BIG Challenge“ in Bruchhausen-Vilsen und umzu statt. © Kaack

Wer sich hingegen nicht mit den sportlichen Aspekten der Veranstaltung herumquälen wollte, der konnte sich auf dem Marktplatz rein dem Vergnügen widmen. Schade, dass davon recht wenig Gebrauch gemacht wurde. Die Veranstalter hatten reichlich Speisen und Getränke aufgefahren. Es gab Infostände und ein attraktives Kinderprogramm. Wohl auch wegen der Fußball-Weltmeisterschaft blieb die Besucherresonanz im extra errichteten Festzelt indes hinter den Erwartungen von Heinrich Henke und seinem Team zurück.

Doch das störte den am Samstag von den Vorbereitungsarbeiten sichtlich erschöpften BIG-Challenge-Chef nur wenig: „Einzig das Dabeisein und die Spendensumme am Ende zählen“, sagte er. „Es ist noch verfrüht, heute bereits einen Schlussstrich unter die Bilanz zu ziehen, weil ein großer Teil der Sponsorensummen erst in den kommenden Wochen fließen wird. Ein Kassensturz vor dem Veranstaltungsbeginn ergab eine Summe von 80 000 Euro. Die Erfahrungen aus den bisherigen Events dieser Art besagen, dass noch mal ungefähr ein ähnlich hoher Betrag im Nachklapp auf unser Konto fließen wird. Wir sollten locker im sechsstelligen Bereich landen. Das Geld wird ohne einen einzigen Cent an Abzügen an die Deutsche Krebshilfe überwiesen.“

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