Von Soul bis zu Country im Beatles-Stil: „Musik im Park“ startet in neue Saison

Ab in den Park!

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Musik hören, picknicken, feiern, klönen – das alles bietet „Musik im Park“. Archivfoto: ps

Br.-Vilsen - Sommer ist, wenn „Musik im Park“ ist. Die Open-Air-Reihe im Kurpark Bruchhausen-Vilsen startet am Mittwoch, 27. Mai. Weitere Termine sind der 17. Juni, der 15. Juli und der 12. August. Alle vier Konzerte beginnen um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Den Opener spielen „Sydney Ellis and her Midnight Preachers“. Eingefleischte „Musik im Park“-Fans dürften die Sängerin bereits kennen. Sie hatte im vergangenen Jahr beim Konzert von Big Daddy Wilson einen Gastauftritt. „Der eine Song, den sie gespielt hat, hat mich überzeugt. Mir war sofort klar: Die will ich haben“, sagt Organisatorin Jutta Filikowski. „Sydney Ellis‘ Stimme hat diese unverwechselbaren Blues- und Soul-Eigenschaften, wobei ihre eigenen Kompositionen von ihrer afroamerikanischen Herkunft beeinflusst sind.“ Die siebenfache Großmutter spielt am 27. Mai im Kurpark Bruchhausen-Vilsen.

Filikowski, Mitarbeiterin im „TourismusService“ der Samtgemeinde, plant seit 21 Jahren die Veranstaltungsreihe in Bruchhausen-Vilsen. Den Anstoß für „Musik im Park“ gab Gianna Nannini. Filikowski hat die italienische Rocksängerin einst in einem Park in Italien gesehen. Bei dem Konzert trafen sich die Familien, vom Kind bis zu den Großeltern.

Diese Idee hat Jutta Filikowski adaptiert. Auch bei „Musik im Park“ trifft man sich zum Musik hören, Feiern oder zum Picknicken auf der mitgebrachten Decke. Ein weiteres Ziel ist es, ein breites Publikum anzusprechen. Deshalb achtet Filikowski genau auf die Auswahl der Künstler. Deren Musikrichtungen liegen jenseits des Mainstreams.

Ein Beweis dafür ist Pianorocker Andy Lee. Am 17. Juni erwarten die Besucher Rock‘n‘Roll und Rockabilly. Der aus Hannover stammende Musiker war schon 1989 in der Rudi-Carrell-Show und später bei Entertainer Stefan Raab im Fernsehen zu sehen. Er bietet Rockabilly im Stil von Elvis Presley, Buddy Holly, Chuck Berry und Jerry Lee Lewis.

Ihre Tellerröcke und Petticoats können die Gäste am 15. Juli gegen Stetsons und Cowboystiefel tauschen. „Lupenreinen Country spielt Hermann Lamers Meyer mit seiner Band, den ,Emsland Hillbillies‘“, verspricht Filikowski. Der Bandleader interpretiert diese Musikrichtung auf eine besondere Art. „Einige Songs sind in Plattdeutsch oder im Beatles-Stil gehalten“, ergänzt die Organisatorin.

Multikulti wird das diesjährige Finale am 12. August. Ab 19.30 Uhr stehen „Jo und Lazy Fellow“ auf der Kurparkbühne. „Die Sängerin kommt aus Holland, ihre Kollegen aus Polen“, weiß Jutta Filikowski. Der „Lazy-Style“ umfasst die Musikrichtungen Blues und Folk, gewürzt mit einer Prise Rockabilly.

awt

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