Sisa Feheróvá und Fehero Rocher ernten wahre Begeisterungsstürme

Was für ein Glück!

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Ein Highlight: Sisa Feheróvá und Fehero Rocher auf der Konzertbühne der Kastanie in Hollen.

Hollen - Von Horst Friedrichs. Full House Jazz and Blues, serviert als Praline – so hätten die Schlagwörter für den Freitagabend lauten können: Sisa Feheróvá und Fehero Rocher brachten die Rezeptur für musikalischen Hochgenuss direkt auf die Konzertbühne des Theaterrestaurants Kastanie in Hollen. Aus keiner geringeren Musikszene als jener der tschechischen Hauptstadt Prag waren die international umjubelte Sängerin und ihre drei hochtalentierten Begleitmusiker angereist. Gleich nach dem Gastspiel im Martfelder Ortsteil Hollen ging es weiter nach München, wo die vier einen weiteren Meilenstein ihrer Erfolgsgeschichte setzten.

Auf der Schiene Prag-Martfeld-München war der Auftritt in der Kastanie ein grandioses Highlight für alle Beteiligten, sprich Musiker, Publikum und Veranstalter gleichermaßen. Schon mit den ersten Tönen sprang die Begeisterung der Bühnenvirtuosen auf die Zuhörer über und erzeugte auf der Stelle jene inspirierende Wechselwirkung, die für Musiker alles bedeutet. Bis zum letzten Ton blieb dieses beglückende Zusammenspiel am Freitagabend erhalten. Das Fazit für die veranstaltende Kulturplattform Martfeld lautete eindeutig, einen Glücksgriff der herausragenden Art getan zu haben.

Konzert-Organisator Joachim Rosche begrüßte die Zuhörer zur zweiten Veranstaltung der Kulturplattform Martfeld. „Wir verkosten eine Praline“, kündigte er Fehero Rocher mit einem augenzwinkernden Hinweis auf die Namensähnlichkeit mit einer bekannten Süßigkeit an. Zugleich dankte Rosche den Sponsoren, nämlich der Sparkasse und der Landschlachterei Wolters. Das nächste Konzert unter der Regie der Kulturplattform werde am Freitag, 9. Oktober, stattfinden.

Sanft und groovy begann das Konzert mit dem Jazz-Standard „My Baby Just Cares For Me“, in dem Sisa Feheróvá ihre samtene und energiegeladene Stimme auf geradezu zartfühlende Weise in Szene setzte. Für die nicht minder gefühlsbetonte Begleitung sorgten Antonín Dlapa (Gitarre, Gesang), Matej Cerný (Doublebass) und Oliver Lipenský (Schlagzeug, Gesang). BandPianist Federico De Vittor war in Hollen nicht dabei.

Von Beginn an entfalteten Sisa Feheróvá und ihr Trio ein wahres Feuerwerk der Emotionen, dessen Bandbreite von subtiler Spannung bis hin zu tonalen Eruptionen reichte. Auf der Grundlage einer zauberhaften Fusion aus Jazz, Blues und Neo Soul boten Sängerin und Musiker neben Klassikern dieser Genres auch eigene Stücke. Zudem stellten Gitarrist Antonín Dlapa, Bassist Matej Cerný und Schlagzeuger Oliver Lipenský ihre solistischen Fähigkeiten unter Beweis und ernteten dafür ebenso stürmischen Applaus wie Sisa Feheróvá für die vielfältigen Beweise ihrer mehrfach preisgekrönten stimmlichen Qualitäten.

Wie berichtet, gilt Sisa Feheróvá sowohl in Prag als auch in der internationalen Jazzszene als einer der neuen Shooting-Stars. So rissen die Sängerin und ihre perfekt aufeinander eingespielten Begleiter auch ihr Publikum in Hollen zu wahren Begeisterungsstürmen hin.

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