Belästigungen durch Schmutzwasserkanal

In Schwarme stinkt‘s

Schwarme - In Schwarme In der Weide stinkt‘s. „Vor dem Siedlungsgebiet gibt es immer wieder erhebliche Geruchsbelästigungen durch den Schmutzwasserkanal“, sagte Johann-Dieter Oldenburg (SPD) bei der jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses der Samtgemeinde, der für den Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung zuständig ist.

„Wir hatten doch mal überlegt, dort ein Mittel zu verwenden, um den Gestank zu reduzieren“, fuhr Oldenburg, Ausschussmitglied und Bürgermeister der Gemeinde Schwarme, fort. „Das kann man sicher machen“, entgegnete Bauamtsmitarbeiter Stefan Wollschläger. „Allerdings macht man das nicht mal eben so.“ Etwa 150.000 bis 200.000 Euro würde die Installation eines entsprechenden Pumpwerks kosten; das Werk müsste einen Tank mit zehn bis 20 Kubikmetern Fassungsvermögen und eine Dosierungsanlage haben. Dazu kämen noch die Unterhaltungskosten.

Laut Wollschläger ist es möglich, den Gehalt des gestankverursachenden Schwefelwasserstoffs im Abwasser im Kanal zu messen. „Er wird nicht immer gleich sein, da wird es Spitzen geben, gerade bei drückender Luft und Wetterumschwüngen“, sagte der Bauamtsmitarbeiter. Um den Geruch zu mindern, wäre es möglich, dem Wasser Eisensalz zuzuführen. Bernd Schneider (Grüne) schlug vor, zunächst Messungen vorzunehmen, um die Häufigkeit und Intensität der Geruchsbelästigung zu ermitteln.

Oldenburg konnte sich einen Seitenhieb auf Schwarmes Nachbarort nicht verkneifen. Er fragte augenzwinkernd: „Ist es richtig, dass der Gestank aus Martfeld kommt?“ - mah

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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