Die Samtgemeinde beschäftigt zurzeit vier FSJler

„Schön, diese Erfahrung zu machen“

Jugendpfleger Michael Wegner (links) mit den aktuellen FSJlern der Samtgemeinde: (von links) Pia Dreyer, Jan Hattendorf, Sarah Tebben und Solveig Kneffel. - Foto: Max Brinkmann

Samtgemeinde - Von Max Brinkmann. „Die Arbeit macht sehr viel Spaß“, sind sich die vier FSJler einig, die zurzeit ihr freiwilliges soziales Jahr bei der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen absolvieren. Sie können sich zwar alle nicht vorstellen, ihre jetzigen Tätigkeiten auf Dauer zu übernehmen, möchten die Erfahrung aber nicht missen.

„Am meisten gefallen mir die Konzerte, die wir organisieren“, erzählt Jan Hattendorf. Der 20-Jährige ist im Brokser Jugendhaus tätig und hilft, wo er gerade gebraucht wird. Außerdem leitet er das Jugendcafé. „Ich arbeite hier oft selbstständig und habe beispielsweise schon ein Billardturnier organisiert“, berichtet er. Da Jan schon vor seinem FSJ regelmäßig das Jugendhaus besuchte und in dem Gebäude auch mit seiner Band probt, lag es für ihn nahe, genau dort sein FSJ zu verbringen. In Zukunft möchte er zwar beruflich etwas in Richtung Lagerlogistik machen, kann sich aber vorstellen, nebenbei noch weiter als Betreuer im Jugendhaus tätig zu sein.

Die 17-jährige Sarah Tebben arbeitet im Bewegungskindergarten in Scholen. „Es macht schon Spaß“, sagt sie, aber ebenso wie Solveig Kneffel, die im Kindergarten Uenzen ihr FSJ absolviert, will auch Sarah nach dem Jahr einen anderen Beruf ergreifen.

Pia Dreyer schmiedet ebenfalls Zukunftspläne, die nichts mit ihrem FSJ zu tun haben. „Es ist trotzdem schön, diese Erfahrung gemacht zu haben“, sagt die 19-jährige Asendorferin, die derzeit im Haendorfer Kindergarten tätig ist. Nach dem FSJ strebt sie eine Ausbildung zur Industriekauffrau an.

„Die FSJler sind für uns eine totale Bereicherung“, betont Michael Wegner, Leiter des Jugendhauses in Broksen. Und deswegen sucht die Samtgemeinde auch jetzt schon Nachfolger für die aktuellen Stelleninhaber sowie FSJler für weitere Posten.

Das nächste freiwillige soziale Jahr beginnt am 1. August beziehungsweise im Jugendhaus in Broksen am 1. September. Die Samtgemeinde bietet ausschließlich Vollzeitstellen für zwölf Monate. In folgenden Einrichtungen sollen FSJ-Stellen besetzt werden: Jugendhaus Broksen, Kindergarten Löwenzahn in Bruchhausen-Vilsen, Kindergarten Haendorf, Bewegungskindergarten Scholen, Kindergarten Abenteuerland in Martfeld, Kindergarten Schwarme, Kindergarten Dorfmäuse in Uenzen sowie Kinderkrippe Zwergenburg in Bruchhausen-Vilsen. Des Weiteren möchte die Samtgemeinde eine Stelle für einen FSJler schaffen, der an Oberschule und Gymnasium in Bruchhausen-Vilsen in den Sprachlernklassen für die Flüchtlinge helfen soll.

„FSJler bekommen natürlich auch ein wenig Geld“, sagt Sandra Jendrijewski von der Samtgemeinde. Ein wenig, das bedeutet 380,30 Euro im Monat. Wer Interesse hat, sendet seine Bewerbung in den nächsten Wochen zu Händen von Sandra Jendrijewski an die Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen, Lange Straße 11, 27305 Bruchhausen-Vilsen. Weitere Informationen unter Telefon 04252/391316.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Bilder: Deutsche Frauen holen Sieg gegen Italien

Bilder: Deutsche Frauen holen Sieg gegen Italien

Eskalation: Palästinenser brechen Kontakte zu Israel ab

Eskalation: Palästinenser brechen Kontakte zu Israel ab

DFB-Frauen auf Kurs EM-Viertelfinale: 2:1 gegen Italien

DFB-Frauen auf Kurs EM-Viertelfinale: 2:1 gegen Italien

Tritt Prinz George in die Fußstapfen seines Vaters? 

Tritt Prinz George in die Fußstapfen seines Vaters? 

Meistgelesene Artikel

Philip Sander löst Simon Hammann als Schützenkönig von Twistringen ab

Philip Sander löst Simon Hammann als Schützenkönig von Twistringen ab

Unwetter erreicht den Bremer Süden mit Hagel, Starkregen und Sturmböen

Unwetter erreicht den Bremer Süden mit Hagel, Starkregen und Sturmböen

Twistringer Schützen erleben Marathon der Glückseligkeit

Twistringer Schützen erleben Marathon der Glückseligkeit

Mächtiger Allrounder im Team - 300.000 Euro schwer

Mächtiger Allrounder im Team - 300.000 Euro schwer

Kommentare