Schlechtes Wetter macht dem Blumenfest auf dem Heiligenberg zu schaffen

Die Rose von heute trägt Orange und Apricot

Die „Königin der Blumen“ betört diese Besucherin des Rosenfestes mit ihrem Duft. - Foto: Husmann

Br.-Vilsen - Von Regine Suling. „Die Leute wollen unbedingt hierher kommen“, sagte Rainer Timpe. Noch am Sonntagmorgen trug er Gummistiefel – denn der Sonnabend war gründlich verregnet. Aber eben nicht gänzlich ins Wasser gefallen, betonte der Veranstalter des Rosenfests.

Rund 1.000 Gäste seien auf dem Gelände unterwegs gewesen, berichtete Timpe. „Heute werden wir sicher überrannt“, war er sich schon am Sonntagvormittag gewiss. Das gute Wetter sollte ihm Recht geben: Endlich entfaltete sich auf dem malerischen Gelände rund um das Forsthaus Heiligenberg die gewohnte Flanieratmosphäre, die viele Menschen anlockte. Die Namensgeber des Festes stachen gleich im Eingangsbereich ins Auge: Rosen in jeglicher Coleur.

„Im Moment sind Farben wie Orange und Apricot sehr gefragt“, sagte Timo Wolters, Inhaber der Firma Wolters Garten- und Landschaftsbau aus Syke. Auch Weiß sei bei Rosen eine angesagte Farbe. „Eben alles, was Helligkeit in den Garten bringt.“

Die Nachfrage nach roten Rosen indes sei rückläufig. „Stammrosen verkaufen sich ebenfalls sehr gut. Die bringen eine zweite Ebene in den Garten“, berichtete der Fachmann, der überdies für Rambler-Rosen warb. „Das sind Baumkletterrosen, die bis zu zehn Meter oder sogar höher wachsen“, erzählte Timo Wolters.

Wer sich nach dem ausführlichen Studium von aktuellen Rosentrends auf einen Spaziergang machte, erlebte viele Ideen für sein Zuhause, zur Aufstockung des Kleiderschrankinhalts oder genoss im Garten des Forsthauses Heiligenberg die kulinarischen Spezialitäten des Hauses. „Ich hole mir hier die Inspiration dafür, um zuhause selber etwas zu machen“, erzählte Besucherin Antje Honeck, die sich interessiert auf dem Gelände umsah. Dort gab es neben Seife aus dem Hiller Torfmoor die Möglichkeit, sich eine neue Kopfbedeckung auszusuchen, ein Eis zu schlecken oder sich einen Grilleinbausatz für den Gartentisch zuzulegen.

Wem noch der passende Tisch fehlte, der wurde bei Ralf Schlesselmann fündig. Kurz entschlossen entschied er sich eine Woche vor dem Start des Rosenfestes, sein Mobiliar dort auszustellen. Möbel aus Euro-Paletten oder aber in Palettenoptik macht das Unternehmen aus Asendorf-Graue, das im Schwerpunkt auf die Herstellung von Sonderpaletten spezialisiert ist. „Der Stehtisch war das erste, was wir gemacht haben“, erzählte der Firmeninhaber, bei dem die Besucher auf ihrem potenziellen neuen Möbel probesitzen durften.

Neue Anregungen für die Gestaltung des Zuhauses, zum Aufmöbeln des Gartens und Zeit und Raum zum Genießen – das alles bot das Rosenfest an drei Tagen. Wobei der Sonntag erklärtermaßen der beste Tag war. „Den Samstag wollen wir nicht noch einmal erleben“, sagte Veranstalter Rainer Timpe. Dennoch hätten viele Roenfest-Fans auch an diesem Tag dem Wetter getrotzt und sich auf die Reise zum Heiligenberg gemacht.

Dort hatten Veranstalter und Feuerwehr Parkplatz und Wege in Schuss gebracht – mit Verlegeplatten und Holzhackschnitzeln. So wurde das Freizeiterlebnis rund um das Rosenfest wie schon in den Vorjahren wieder eine runde Sache.

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