„Ausgezeichnete Zusammenarbeit“

Rettungsdienste und Polizei proben Ernstfall

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Br.-Vilsen - Bei dem Rettungseinsatz am Mittwoch in Bruchhausen-Vilsen war zum Glück alles nur gespielt: Für eine Übung kam es im Verlauf der Landesstraße 330 am Bahnübergang zur Straße „Am Marktplatz“ zu einer Kollision zwischen einem Triebwagen und einem Auto. 

Um einen Auffahrunfall zu vermeiden, lenkte ein Lkw-Fahrer seinen Tanklastzug nach links. Dabei traf er ein weiteres Fahrzeug, das auf dem Dach zum Stehen kam, der Tank des Lastwagens wurde beschädigt. 

So die Lage, die sich Mittwochabend den eintreffenden Einsatzkräften bei einer groß angelegten Übung bot. „Um 17.05 Uhr war die Alarmierung, um 17.11 das erste Fahrzeug vor Ort“, sagt Cord Brinker, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Bruchhausen-Vilsen. 

Die Aufgabe: In den Autos waren jeweils zwei Personen zu versorgen, zudem gab es elf Fahrgäste im Kaffkieker sowie den Zugführer. Dieser musste aus dem Fahrerhaus befreit werden. Wegen des beschädigten Tanks wurde – neben den Feuerwehren Bruchhausen-Vilsen, Asendorf, Martfeld und Uenzen – auch der Gefahrenzug Nord aus Syke alarmiert. 

Rettungsübung in Bruchhausen-Vilsen

 © Mediengruppe Kreiszeitung / Oliver Siedenberg
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Dazu waren dort: Vier Streifenwagen der Polizei, 15 Fahrzeuge von Rettungsdienst und DRK sowie 110 Einsatzkräfte der Feuerwehr. Einsatzleiter war Gerd Schröder. „Es ist beeindruckend, was an Manpower bereitgestellt werden kann“, sagt Brinker. Und weiter: „Die Zusammenarbeit war ausgezeichnet.“ Die Unfallstelle wurde weiträumig abgesperrt, eine Umleitung eingerichtet. Gegen 19.15 Uhr war die Straße wieder freigegeben. 

vik

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