Ratsbeschluss: Anlieger dürfen Ahornbäume fällen / Asendorf hat 2925 Einwohner

Weniger Bäume und weniger Bürger

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Mediengruppe Kreiszeitung

Asendorf - Der Asendorfer Gemeinderat hat während seiner jüngsten Sitzung beschlossen, dass mehrere Ahornbäume am Altenfelder Weg und am Kapellenweg gefällt werden dürfen.

„Ahorn ist nicht des Gärtners Liebling“, erklärte Bürgermeister Heinfried Kabbert (Wählergemeinschaft). Einige Anlieger hätten sich über den „Wildwuchs“ beschwert. Die Politiker gestatteten ihnen, die entsprechenden Bäume zu entfernen. Voraussetzung: Die Anwohner müssen die Kosten tragen und dafür andere Bäume pflanzen.

An der Einmündung Hexenberg/Oeffenkamp wird die Gemeinde selbst fünf große Bäume wegnehmen. „Ihre Wurzeln haben Schäden verursacht“, sagte Kabbert. Die Gemeinde müsse daher den Regenwasserkanal überprüfen und werde sich danach über eine Ersatzbepflanzung unterhalten.

Ferner teilte der Bürgermeister mit, dass die Entwicklung der Einwohnerzahl „langsam bedenklich“ ist. Bei der jüngsten Zählung am 30. Juni 2014 seien es 2925 Bürger gewesen (zum Vergleich: Ende 2008 waren es noch 3036). „Der nächste Gemeinderat wird also, wenn sich nicht ganz viel ändert, aus 13 statt 15 Personen bestehen.“ Die Anzahl der Mandate hängt von der Einwohnerzahl ab. Schon jetzt gibt es allerdings de facto nur 13 Mitglieder, zwei Sitze sind unbesetzt.

mah

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