Schlager in Bruchhausen-Vilsen

Rainer Halweg und Harald Mahlau begeistern als Brokser Gassenhauer

Rainer Halweg (links) und Harald Mahlau sind die „Brokser Gassenhauer“. Mit Schlagern und Evergreens begeistern sie ihr Publikum.  
Foto: Horst Friedrichs
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Rainer Halweg (links) und Harald Mahlau sind die „Brokser Gassenhauer“. Mit Schlagern und Evergreens begeistern sie ihr Publikum. Foto: Horst Friedrichs

Br.-Vilsen – Ob bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt, oder auf der Reeperbahn nachts um halb eins ein lauschiger Bummel ansteht, die Brokser Gassenhauer zaubern musikalische Stimmungsbilder, die ihren Zuhörern große Freude bereiten. Die Brokser Gassenhauer, das sind Harald Mahlau und Rainer Halweg. Beide haben sich als Sänger in anderen Formationen schon einen Namen gemacht.

Der eine kommt vom Blues: Harald Mahlau (Martfeld Blues Band). Der andere vom Jazz: Rainer Halweg (Jazz geht’s los). Sie widmen sich nun mit hörbarer Hingabe einer gemeinsamen Leidenschaft, dem Singen. Und: Beide wohnen in Bruchhausen-Vilsen. Als ebenjene Brokser Gassenhauer haben sie ein Duo gebildet, das durch seine stimmlichen Qualitäten besticht.

Die Wandlungsfähigkeit der beiden Sänger spielt eine besondere Rolle in dem Repertoire, mit dem sie jetzt auf Konzerttour in ihrer heimatlichen norddeutschen Umgebung gehen. Da genügt es, die Augen zu schließen und allein den Hörgenuss auf sich wirken zu lassen, wenn etwa die „Caprifischer“ zu neuem Leben erweckt werden und Rudi Schuricke aus den 1940er-Jahren auf die Bühne zurückgekehrt zu sein scheint – oder, wenn kein Geringerer als der blonde Hans Albers zum Schunkeltakt „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ einzuladen scheint.

Mahlau und Halweg gelingt es meisterhaft, den Sound der Original-Interpreten zu neuem Leben zu erwecken und damit bei ihren Zuhörern Erinnerungen wachzurufen, in denen es sich trefflich schwelgen lässt. Nicht zuletzt spielt das vokale Können der beiden Gassenhauer-Sänger die ausschlaggebende Rolle – treten sie doch ohne begleitende Instrumentalisten auf. Für den klanglichen Hintergrund sorgen sie bei ihren Konzerten durch sorgsam ausgewähltes Playback. Präzise ausgedrückt ist das ein Halb-Playback. Das heißt, die Musik kommt aus der Tonkonserve, und die Gesangsstimmen kommen live über Mikrofon und Verstärker.

Ihr Publikum erfreuen die Brokser Gassenhauer bei privaten Festlichkeiten, in Seniorenheimen und auch in Wohnzimmerkonzerten. Bei Anfragen stehen sie auch für Wunschkonzerte zur Verfügung. Gebucht werden können sie unter den Handynummern 0157 / 32421188 (Rainer Halweg) und 0173 / 3828830 (Harald Mahlau).

Seinen ersten Auftritt hatte das Duo beim DRK-Altenheim in Bruchhausen-Vilsen. Dort fanden sich die Bewohner auf ihren Balkonen ein und lauschten den beiden Sängern, die sich vor ihnen im Garten platziert hatten. „Einige der Zuhörer sagten uns freudestrahlend, sie hätten sich wieder wie 30 gefühlt“, berichtete Rainer Halweg im Gespräch mit der Kreiszeitung. „Es war ein gelungener Auftritt“, ergänzte Harald Mahlau. „Und zugleich war es eine Bestätigung dafür, dass wir mit unserem Programm auf dem richtigen Weg sind.“

Ein Weg, der seine nächste Station bereits an Stummers Kiosk auf dem Markplatz in Bruchhausen-Vilsen fand, wo ein zahlenstarkes Publikum den Liedern der Brokser Gassenhauer lauschte und begeistert Beifall klatschte – sei es bei Hits und Evergreens wie „Marmor, Stein und Eisen bricht“ von Drafi Deutscher, „Tanze mit mir in den Morgen“ von Gerhard Wendland oder „Heimweh“ von Freddy Quinn oder zahlreichen anderen Titeln, die als „Ohrwürmer“ in die Schlagergeschichte eingingen.

Weil das Konzert auf dem Brokser Marktplatz gut ankam, gibt es bereits am Sonntag eine Wiederholung. Los geht es um 17 Uhr. Und dieses Mal soll der Schlageranteil bei ihrem Auftritt noch größer ausfallen, „weil das sehr gut angekommen ist“, erklärten die Brokser Gassenhauer.

Von Horst Friedrichs

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