Prädikat: Empfehlenswert

Vilsa-Azubis arbeiten drei Wochen in England

Tjard Direnga, Torben Lange und Bennet Knake (von links) an der Steilküste von Berry Head in der Region Torbay.

Br.-Vilsen - Von Regine Suling. Raus aus der gewohnten Arbeitsumgebung, hinein in eine neue – und das in einem ganz anderen Land: Diese Erfahrung machten Bennet Knake, Tjard Direnga und Torben Lange.

Die drei absolvieren beim Getränkehersteller Vilsa in Bruchhausen-Vilsen eine Ausbildung zum Industriekaufmann und wurden von ihrem Arbeitgeber für drei Wochen frei gestellt: Denn sie nahmen über die Berufsbildenden Schulen Nienburg zusammen mit 14 anderen Auszubildenden am „Erasmus+ Programm“ (ein Programm der Europäischen Union, das beispielsweise Auslandsaufenthalte zur beruflichen Aus- und Weiterbildung fördert) teil und arbeiteten für drei Wochen im südenglischen Torquay.

Eine spannende Erfahrung, da ist sich das Trio einig. „Für die persönliche Entwicklung ist das wirklich interessant“, berichtet Torben Lange. Der 20-Jährige war in einer Immobilienfirma eingesetzt. „Ich habe Prospekte für Immobilien auf Zypern erstellt und mit Kunden in Griechenland und auf Zypern telefoniert“, erzählt Torben Lange.

Sein Vilser Kollege Bennet Knake wiederum war in der Jugendarbeit tätig. „Die Mitarbeiter und ich haben Kinder betreut, die in der Schule verhaltensauffällig sind, und ihnen Schulstoff spielerisch näher gebracht“, erzählt der 20-Jährige, dessen Position sich „Activity Assistant“ nannte. „Nachmittags gab es einen ‚After School Club‘, in dem wir Kinder nach der Schule betreut und mit ihnen zum Beispiel Volleyball oder Tischtennis gespielt haben.“

Sein Kollege Tjard Direnga arbeitete bei einer Fremdsprachenschule. „Dort habe ich für die neuen Schüler, die in die Grundkurse gehen, ein Quiz erstellt und ansonsten viel Organisatorisches gemacht“, erzählt der 20-Jährige.

Die Menschen als sehr oberflächlich erlebt

Er und seine Mit-Auszubildenden schwärmen unisono von der guten Arbeitsatmosphäre in ihren jeweiligen Firmen. „Die Arbeitskollegen waren super nett, wir sind sogar am letzten Tag noch zusammen segeln gegangen“, berichtet Tjard Direnga. „In der Firma war es richtig toll“, sagt Torben Lange.

Einzig die Unterbringung in den Gastfamilien sagte allen Dreien nur bedingt zu, sie empfanden die Engländer als sehr oberflächlich.

„Außerdem grüßt man sich bei uns auf dem Land, wenn man sich entgegenkommt“, sagt Tjard Direnga. „Das hat da niemand getan.“

Dennoch, die positiven Eindrücke überwiegen. „Ich würde es wieder machen“, konstatiert Torben Lange. „Diese Erfahrung würde ich jedem empfehlen.“

Auch interessant: 

Wasser-Check: Vilsa-Medium gehört zu den Vorletzten

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Liverpool kegelt Hoffenheim aus der Champions League - Bilder

Liverpool kegelt Hoffenheim aus der Champions League - Bilder

Blutspuren von toter Journalistin in U-Boot entdeckt

Blutspuren von toter Journalistin in U-Boot entdeckt

Eiskalt oder scharf: Rezepte mit Pflaumen und Zwetschgen

Eiskalt oder scharf: Rezepte mit Pflaumen und Zwetschgen

Kaktusfeigen richtig öffnen

Kaktusfeigen richtig öffnen

Meistgelesene Artikel

Barnstorfer Ballon-Fahrer-Festival: Happy End am Himmelszelt

Barnstorfer Ballon-Fahrer-Festival: Happy End am Himmelszelt

Gerätehaus in Leeste feierlich übergeben

Gerätehaus in Leeste feierlich übergeben

Rettungshubschrauber im Einsatz: Radfahrer von Auto erfasst

Rettungshubschrauber im Einsatz: Radfahrer von Auto erfasst

Wetterexperte zum Ballon-Fahrer-Festival: „Wind ist unser Hauptfeind“

Wetterexperte zum Ballon-Fahrer-Festival: „Wind ist unser Hauptfeind“

Kommentare