Ostbahnhof: Baugenehmigung ist da

Ferien am Gleis ab Mai 2017

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Ein Bild aus vergangenen Tagen: Der Ostbahnhof in Bruchhausen-Vilsen.

Br.-Vilsen - Die Baugenehmigung ist da, der Baubeginn verzögert sich indes noch etwas. So lautet der aktuelle Stand in Sachen Ostbahnhof Bruchhausen-Vilsen. Die „OBaMa“-Genossenschaft, die aus dem alten Gebäude am Maidamm ein Ferienhaus machen will, hält dennoch weiter am 1. Mai 2017 als Eröffnungstermin fest.

Während der Generalversammlung der Genossenschaft im Kulturcafé „Die Scheune“ waren 26 der 57 Genossen anwesend. Sie hörten zunächst einen Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr. Bei sieben Arbeitseinsätzen räumten jeweils bis zu 15 freiwillige Helfer das Grundstück auf, schnitten Sträucher, schlugen in dem um 1896 errichteten Gebäude feuchten Putz ab und entfernten marode Bauteile, wobei sie viele Schuttcontainer füllten. Außerdem erhielten die Dachüberstände mehrere Schutzanstriche. Insgesamt zählte die Genossenschaft 211 Arbeitsstunden.

Im Herbst 2015 kaufte „OBaMa“ das Gebäude für einen symbolischen Euro vom Flecken Bruchhausen-Vilsen. „Die Baugenehmigung ist da“, teilt Vorstandsmitglied Meina Fuchs in einer Pressenotiz mit. „Trotzdem wird der offizielle Baubeginn noch auf sich warten lassen, da zunächst die Bescheide über die beantragten Förderzuschüsse abgewartet werden müssen.“ Das „Gästehaus am Gleis“ soll rechtzeitig zum Saisonbeginn der Museumseisenbahn im kommenden Jahr seine Türen öffnen.

Die Beteiligten blicken optimistisch in die Zukunft. „Schon jetzt wird deutlich, dass eine von vielen Mitgliedern getragene Genossenschaft die richtige Entscheidung für den historischen Ostbahnhof war“, schreibt Fuchs in ihrer Pressemeldung. „70 Prozent der Genossen stammen aus der Samtgemeinde. Sie zeigen, was Bürger in Zeiten knapper Kassen der Kommunen aus eigener Kraft auf die Beine stellen können.“

Genossenschaft hat bis dato 112 Anteile verkauft

Für die nächste Zeit hat sich „OBaMa“ vorgenommen, die Zahl der bisher 112 Anteile weiter kräftig zu erhöhen. „Denn je mehr Anteile, die zu je 1000 Euro gezeichnet werden können, zusammenkommen, um so geringer wird der spätere Kreditbedarf ausfallen“, erklärt Fuchs. Die Initiatoren rechnen mit einer Gesamt-Investitionssumme von rund 400000 Euro, 50000 Euro sollen als Eigenleistung erbracht werden.

Weitere Informationen gibt es im Internet. Dort können Interessierte auch den „OBaMa“-Rundbrief bestellen:

www.historischerostbahnhof.de

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