Kreisschützenverband Asendorf-Bücken zieht Bilanz 

Optimismus trotz schwieriger Zeiten

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Das Verbandspräsidium mit den Vorsitzenden der Mitgliedsvereine (für das ganze Bild klicken). 

Graue - Von Arndt Menke. „Natürlich gibt es auch schwierige Zeiten“, sagte Kreispräsidentin Miriam Helm in ihrem Jahresbericht, „aber wenn wir alle an dem festhalten, was wir haben, und zusammenhalten, können wir gemeinsam die Zukunft positiv gestalten.“ Mit diesen Worten stimmte Helm die Mitgliedsvereine auf die anstehenden Aufgaben im Kreisschützenverband Asendorf-Bücken ein, dessen Delegiertentag kürzlich im Gasthaus Steimke in Graue stattfand.

In Zeiten zunehmender Vereinsauflösungen und sinkender Mitgliederzahlen war es ein ebenso optimistischer wie mahnender Appell an die etwa 90 anwesenden Schützen, die sich mit einem gemeinsamen Essen auf die Versammlung eingestimmt hatten.

Ehrenpräsident Günther Döpke betonte dazu passend die Bedeutung des Ehrenamts in den Vereinen, die das Dorfleben längst über das Schützenwesen hinaus organisieren. Asendorfs Bürgermeister Heinfried Kabbert fasste es in seiner Rede knackig zusammen: „Die Dorfgemeinschaft braucht euch!“

Niedrigere Teilnehmerzahlen als im Vorjahr verzeichnete 2016 Kreissportleiter Michael Helm, der gleichzeitig beachtliche sportliche Erfolge auf Bezirks- und Landesebene verkündete. Mit besonders lautem Applaus bedachte die Versammlung die erste Mannschaft des Schützenvereins Haendorf, die 2016 zum ersten Mal in der zweiten Bundesliga angetreten war.

Anschließend ehrte Döpke mehrere Schützen, die langjährige Vorstandsarbeit in den Vereinen geleistet hatten, ehe es mit den Wahlen weiterging. Die Anwesenden bestätigten Miriam Helm (Asendorf) ebenso im Präsidentinnenamt wie Helga Meyer (Hoyerhagen) als Kreisdamensportleiterin. Mit Gerhard Ahrens (Bücken) wählten die Delegierten zudem einen neuen stellvertretenden Schatzmeister.

Nach den Ausblicken auf das Kreispokalschießen und die Verbandsschützenfeste 2017 in Haendorf und 2018 in Graue wies Helm auf eine Neuerung hin: Alle, die sich in ihrem Verein ehrenamtlich engagieren, können ab sofort für eine Auszeichnung vorgeschlagen werden, die der Verband jährlich fünf Personen verleihen möchte. Damit wolle man die „Hintergrundarbeiter“ für ihren Einsatz ehren, sagte Helm, die die Orden auf den jeweiligen Vereinsfesten übergeben wird. 

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