Jugendhaus feiert zehnjähriges Bestehen

„JuHaMa“: Ohne Ehrenamtler geht es nicht

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Jugendpfleger Sven Böhm (Mitte) arbeitete bei der Planung des Fests auch mit den Jugendlichen Hand in Hand.

Martfeld - Von Jana Wohlers. Es ist ein Ort der Begegnung und der Gesellschaft, an dem immer irgendwo ein offenes Ohr zu finden ist und der Schul- und Alltagsstress getrost in den Hintergrund rückt: das Jugendhaus Martfeld, kurz „JuHaMa“.

Seit ihrer Entstehung im Jahr 2007 hat sich die Einrichtung fest im gesellschaftlichen Miteinander des Orts etabliert. Am Sonntag feierte das Jugendhaus mit einem bunten Nachmittag sein zehnjähriges Bestehen.

Ehemalige und aktuelle Nutzer schauten gemeinsam mit einer Vielzahl von interessierten Besuchern auf zehn Jahre „JuHaMa“ zurück und wagten einen Blick in die Zukunft. Die Sonne strahlte auf das grüne Plätzchen um das Gebäude des Jugendhauses. „Das Wetter hätte nicht besser sein können, die Stimmung ist top, und wir freuen uns über die vielen Besucher, unter denen auch einige neue Gesichter sind“, bilanzierte Jugendpfleger Sven Böhm.

Helfende Hände bei der Organisation und dem Aufbau des Aktionstags fand der Leiter des Jugendhauses bei „seinen“ Jugendlichen: „Die Arbeiten gingen von der Planung bis zum Jubiläum Hand in Hand.“ Auch die umliegenden Vereine und Institutionen unterstützten die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen nach Leibeskräften. Vom Martfelder Heimat- und Verschönerungsverein (HVV) über die Landfrauen bis hin zur ortsansässigen Feuerwehr beteiligten sich zahlreiche Ehrenamtler mit verschiedenen Aktionen am runden Jugendhaus-Geburtstag.

„JuHaMa“ feiert seinen 10. Geburtstag

 © Jana Wohlers
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Wer mochte, der konnte seine eigene kunterbunte Seife kneten, sich an verschiedenen Spielen ausprobieren oder sich im Getreide-Quiz versuchen. Für Ortskenner – und solche, die es werden wollen – hatte der HVV einen kniffligen Fragebogen zusammengestellt. Wer unter anderem wusste, wie alt der Ort Martfeld ist (838 Jahre), der sahnte ordentlich Punkte ab.

Die ständigen Besucher und Unterstützer des Jugendhauses leiteten über den Nachmittag verschiedene Stationen, verwöhnten ihre Besucher mit Leckereien und standen für Fragen parat.

Die Jubiläumsfeier stellte eindrucksvoll die Arbeit der Einrichtung dar: Die Förderung der Gemeinschaft im Ort, das Miteinander von Vereinen und Gruppen und nicht zuletzt die gegenseitige Unterstützung, wenn Hilfe gebraucht wird. „Wir versuchen, mit unserer Arbeit im ,JuHaMa‘ auch ein Stück Netzwerk-Arbeit zu unterstützen“, erklärte Leiter Böhm. „Uns ist es wichtig, nicht nur die Jugendlichen untereinander, sondern alle Generationen zusammenzubringen und unsere Mitglieder für die verschiedenen Angebote und Aktionen im ganzen Ort zu sensibilisieren.“

Wer die Besucher auf dem runden Geburtstag des Jugendhauses beobachtete, der wusste, was gemeint war: Jung und Alt spielten und schnackten in ausgelassener Stimmung, altbekannte Gesichter trafen nach Jahren wieder aufeinander, und das ganze Dorf fand rund um das Jugendhaus seinen Platz in der Gemeinschaft.

Auch in Zukunft will sich das Jugendhaus um Leiter Sven Böhm weiterentwickeln: „Wir würden gerne den Ausbau des Obergeschosses umsetzen und gerne auch immer wieder Jugendliche für die Jugendarbeit gewinnen“, sagte Böhm. „Ohne all die engagierten Ehrenamtlichen wäre uns Vieles gar nicht möglich.“

www.martfeld.de/leben/ jugendhaus.html

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