„Ich mag Mathe, weil es logisch ist“

Arved Waltz Oberschüler ist Bundessieger des Känguru-Wettbewerbs

Die Pädagoginnen Kathrin Wüstner (links) und Natascha Rogge freuen sich mit Arved Waltz über sein gutes Ergebnis. - Foto: awt
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Die Pädagoginnen Kathrin Wüstner (links) und Natascha Rogge freuen sich mit Arved Waltz über sein gutes Ergebnis. 

Br.-Vilsen - Von Andree Wächter. Der Stolz war Oberschulrektorin Natascha Rogge und Mathelehrerin Kathrin Wüstner anzusehen. Der Grund: Arved Waltz (9. Klasse, Oberschule Bruchhausen-Vilsen) gehört zu den besten Schülern im Fach Mathematik. Er ist einer der Bundessieger beim Känguru-Wettbewerb und hat 133,75 von 150 Punkten geholt. Neben einer Urkunde und lobenden Worten überreichten die beiden Pädagoginnen dem Teenager nun auch ein Spiel und T-Shirt. Zudem wird diese Leistung in seinem Zeugnis positiv vermerkt.

Der Känguru-Wettbewerb ist ein jährlicher mathematischer Schülerwettstreit. Bundesweit nahmen zuletzt laut der veranstaltenden Humboldt-Universität in Berlin rund 900 000 Schüler teil. Davon waren 27 von der Oberschule Bruchhausen-Vilsen. Die Schulen übermitteln die Daten der Schüler elektronisch zur Auswertung an den Verein „Mathematikwettbewerb Känguru“.

Immer zwei Jahrgänge wurden zusammengefasst. In der Gruppe der fünften und sechsten Klassen mussten die Schüler 24 Aufgaben in 75 Minuten lösen. Ab den Klassenstufen sieben und acht waren es 30 Fragestellungen in derselben Zeit. Je nach Schwierigkeitsgrad gab es unterschiedlich viele Punkte für eine richtige Antwort. Ab einer bestimmten Punktzahl dürfen sich die Teilnehmer Bundessieger nennen.

Als Neuntklässler musste sich Arved Waltz auch gegen Schüler der zehnten Klasse durchsetzen. „Ich mag Mathe, weil es logisch ist“, sagt Arved. Logisches Denken und Kombinieren waren beim Känguru-Wettbewerb ebenfalls gefragt. Natürlich musste auch gerechnet werden. Laut Kathrin Wüstner kam noch eine weitere Kompetenz hinzu: Strategie. Denn für eine falsch gelöste Aufgabe wurden Punkte abgezogen. Eine nicht bearbeitete Aufgabe wurde mit null Punkten gewertet. Daher war es besser, statt einer falschen lieber keine Antwort anzukreuzen.

Einige der Oberschüler, die am Känguru-Wettbewerb teilnahmen, mit Oberschulrektorin Natascha Rogge (links) und Lehrerin Kathrin Wüstner (Zweite von rechts).

„Es war gut, eine solche Herausforderung zu haben“, sagt der Neuntklässler Arved über den Wettbewerb. Und weiter: „Manche Aufgaben habe ich schnell gelöst, andere waren schwer.“ Zwar hat er noch eine Jahr Zeit, aber sein Berufswunsch ist bereits Fachinformatiker oder „etwas mit Wirtschaft“.

Um die matheaffinen Mädchen und Jungen zu fördern, nimmt die Oberschule seit einigen Jahren an diesem Wettbewerb teil. „Das ist alles auf freiwilliger Basis“, sagt Wüstner. Und Rogge ergänzt: „Es war toll, dass alle Jahrgänge vertreten waren.“

www.mathe-kaenguru.de

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