Die Kreisstraße ist jetzt offiziell eröffnet

Ein neues sattes Grau für die K145

Der Vorsitzende des Ausschusses für Kreisentwicklung, Elmar Könemund (Mitte), durchtrennte jetzt in Anwesenheit von (von links) Dieter Engelbart (CDU), Ulf-Werner Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen), Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann, Schwarmes Bürgermeister Jan-Dieter Oldenburg, Peter Faßbinder (Die Linke), Martfelds Bürgermeisterin Marlies Plate, Maria Babic, Jürgen Borchers (SPD) und Landrat Cord Bockhop das provisorische rote Band zur Eröffnung der neuen Kreisstraße 145. Foto: NALA HARRIES
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Der Vorsitzende des Ausschusses für Kreisentwicklung, Elmar Könemund (Mitte), durchtrennte jetzt in Anwesenheit von (von links) Dieter Engelbart (CDU), Ulf-Werner Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen), Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann, Schwarmes Bürgermeister Jan-Dieter Oldenburg, Peter Faßbinder (Die Linke), Martfelds Bürgermeisterin Marlies Plate, Maria Babic, Jürgen Borchers (SPD) und Landrat Cord Bockhop das provisorische rote Band zur Eröffnung der neuen Kreisstraße 145.

Martfeld - Mit einem rot-weißen Absperrband und einer eisernen Schere bewaffnet, wartete Heinz-Jörg Pieczonka vom Landkreis Diepholz am Dienstag bereits im Kreuzungsbereich der neuen Kreisstraße 145/Gemeindestraße „Alter Kamp“ in Martfeld auf die Gäste der kleinen „Straßen-Einweihungsfeier“. Nach und nach trudelten Landrat Cord Bord Bockhop, Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann, der Vorsitzende des Ausschusses für Kreisentwicklung, Elmar Könemund, der Schwarmer Bürgermeister Johann-Dieter Oldenburg, die Martfelder Bürgermeisterin Marlies Plate und die Vertreter der Kreistagsfraktionen aus Diepholz, Jürgen Borchers (SPD), Ulf-Werner Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen), Dieter Engelbart (CDU) und Peter Faßbinder (Die Linke) mit seiner Frau Maria Babic ein.

Die Baufirma Winkler aus Bremen hatte in der Zeit vom 15. April bis 16. Juni die alten Asphaltbeläge der K145 entfernt und die Straße in vorhandener Breite wieder verkehrsgerecht aufgebaut. Nun erstrahlt sie in einem neuen satten Grau und keine einzige Unebenheit, geschweige denn ein Schlagloch, ist zu sehen.

„Wir wollen mit dieser kleinen Einweihungsfeier als Kommune zeigen, dass wir etwas investieren. Im Tiefbau und insbesondere bei einer Erneuerung einer sowieso schon grauen Straße fällt das meist niemanden auf. Dabei hat uns diese unauffällige Oberfläche 630.000 Euro gekostet“, erklärte Landrat Bockhop. Ursprünglich seien für dieses Projekt jedoch rund 750.000 Euro eingeplant gewesen. „Da freuen wir uns natürlich besonders, dass es doch deutlich weniger gewesen ist. Ein Dank geht deswegen an die Kollegen aus der Planung und ihr Konzept“, fügte er hinzu. Darüber hinaus habe die Erneuerung 20 weitere Meter der Straße eingeschlossen, was eine Gesamtlänge der baulichen Maßnahme von 5,020 Kilometer ergeben habe.

Besonders hervorzuheben sei außerdem die gute Umsetzung der Bauarbeiten. „Innerhalb von knapp vier Wochen war die Straße fertig“, sagte Bockhop. Auch die Anwohner seien alle sehr zufrieden gewesen, meinte Martfelds Bürgermeisterin Marlies Plate.

Dem stimmte auch Schwarmes Bürgermeister Johann-Dieter Oldenburg zu, doch er sah in der Erneuerung ein Problem: „Da die Straße nun nicht mehr so holprig ist, kann sie auch ohne Probleme viel schneller befahren werden.“ Bisher sei auf der Strecke größtenteils noch eine Fahrtgeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern erlaubt, dies werde sich nach der Griffigkeitsmessung in sechs bis acht Woche aber wahrscheinlich ändern, erklärte Pieczonka. „Dann darf wieder 100 gefahren werden“, fügte er hinzu. Die 50er- und 70er-Zonen, die bereits vor der Baustelle vorhanden waren, würden allerdings bestehen bleiben. „Schilder finden meist ja auch gar keine Beachtung mehr, und wenn es sich nur um einen Wunsch, beispielsweise der Anwohner, handelt, es aber nicht unbedingt notwendig ist, verringert das die Akzeptanz. Ganz oben steht aber natürlich immer die Sicherheit“, sagte der Landrat. Oldenburg meldete sich daraufhin mit einer Idee zu Wort: „Man muss den Leuten zeigen, warum sie langsam fahren sollen und in einer 30er-Zone darauf hinweisen, dass dort ein Kindergarten ist. Das funktioniert woanders gut.“ Freilaufende Hühner am Straßenrand würden die Autofahrer ebenso dazu bewegen, auf die Bremse zu drücken, scherzte Landrat Cord Bockhop.

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