Vorschlag der Samtgemeinde

Neueinteilung für drei Wahlbezirke soll die Schließung von Wahllokalen verhindern

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Viele Menschen ziehen die Briefwahl inzwischen vor, deshalb drohen in Asendorf Wahllokale geschlossen zu werden.

Asendorf - Von Mareike Hahn. Drei Wahlbezirke in der Gemeinde Asendorf sollen neu eingeteilt werden. Dafür hat sich der Rat in seiner jüngsten Sitzung einmütig ausgesprochen. Die endgültige Entscheidung liegt bei der Samtgemeinde, von deren Zustimmung aber auszugehen ist, da sie den Vorschlag erarbeitet hat.

„Das Problem, das sich langsam abzeichnet, ist, dass vermehrt Briefwahl gemacht wird. Quer durch die Gemeinden, quer durch die Wahlbezirke“, sagte Bürgermeister Heinfried Kabbert (Wählergemeinschaft) zu Beginn der Ratssitzung. „Die Wahlbezirke Brebber und Kuhlenkamp-Uepsen sind relativ klein: Wenn man die Briefwähler abzieht, bleiben noch etwa 70 Urnengänger. Tendenz sinkend.“ 

Um eine mögliche Schließung von Wahllokalen zu verhindern, sei eine neue Aufteilung angedacht. In Kraft treten solle sie zur nächsten Wahl, also vermutlich zur Europawahl im Mai 2019.

Die Änderung sieht folgendermaßen aus: 198 Wahlberechtigte, die bislang zum Wahlbezirk 1 Asendorf (Grundschule Asendorf) gehören, sollen künftig Brebber und Kuhlenkamp-Uepsen zugeordnet werden. Die anderen 997 Wahlberechtigten gehören auch weiter zum Wahlbezirk 1 Asendorf.

Brebber und Kuhlenkamp-Uepsen gewinnen Wähler hinzu

Die Bewohner folgender Straßenzüge machen in Zukunft im Gasthaus Uhlhorn in Brebber ihre Kreuze: Am Schiebenkamp, Große Heide, Hannoversche Straße, Im Brinke, Mühlenweg, Kampsheider Weg, Schierenhooper Straße, Steimker Weg und Zur Höchte. Dadurch kommen zu den bisher 184 Wahlberechtigten im Wahlbezirk 2 Brebber dann 93 dazu.

Zum Wahlbezirk 6 Kuhlenkamp-Uepsen (Schützenhaus Kuhlenkamp-Uepsen) gehören bald die Bürger von Auf der Höchte, Buchenkamp, Friedeheider Weg, Heidkämpe, In der Spreng und Uepser Straße. Dadurch steigt die Zahl der Wahlberechtigten dort von 186 auf 291.

Die Ratsmitglieder hielten diese Neuerung für sinnvoll. „Es ist wichtig, die Wahllokale zu erhalten; sonst wird man sicher den ein oder anderen nicht mehr zur Wahl bewegen können“, sagte Jens Grimpe (SPD). 

Heinfried Marks (CDU) regte an, dass die Anwohner von Auf der Höchte auch zu Brebber gehören sollten. „Geografisch stimmt das, aber dann werden ungleich mehr Bürger Brebber zugeordnet“, entgegnete Kabbert. Dr. Rudolf von Tiepermann (CDU) kritisierte: „Im Samtgemeindeausschuss wurde das Thema schon besprochen. Warum werden die Betroffenen nicht vorher gefragt?“ Eine Antwort bekam er nicht. 

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