Nadine Meyer und Michaela Meyer veranstalten Antik- und Haushaltsbörse

„Düt un dat ut‘n Schapp“: Kaufhaus für einen Tag

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Nadine Meyer (von links), ihre Tochter Lenja und Michaela Meyer freuen sich auf die Haushaltsbörse, bei der sie von der Kettensäge bis zum Sessel fast alles anbieten.

Haendorf - Von Charlotte Reinhard. „Geht nicht, gibt‘s nicht!“ – das ist das Motto von Nadine Meyer und Michaela Meyer. Ob Schrank, Blumenvase oder Kettensäge, sie bringen alles an den Mann. Zum vierten Mal veranstalten sie am Samstag, 27. September, ab 11 Uhr in Haendorf die Antik- und Haushaltsbörse „Düt un dat ut‘n Schapp“.

„Man hat immer so viel Zeug im Schrank, das man nie braucht“, sagen die beiden Organisatorinnen, die nicht miteinander verwandt sind. Aus diesem Grund kam ihnen vor einigen Jahren die Idee für eine Tuppertauschbörse. Daraus entwickelte sich die „Düt und Dat“-Börse in ihrer heutigen Form.

Das bedeutet: Wer etwas in seinem Schrank oder auf dem Dachboden findet, was er nicht mehr haben möchte, was aber viel zu schade zum wegwerfen ist, bringt diesen Gegenstand nach Haendorf zu Nadine Meyer und Michaela Meyer. Vorher sollte er sich aber bei den Organisatorinnen anmelden. Diese geben ihm dann eine Anbieternummer für alle seine Artikel bekommen die gleiche Nummer. „Auf diese Weise bleiben die Anbieter anonym und wir können die Artikel dem Verkäufer zuordnen“, erklärt Nadine Meyer.

Bringen können Verkaufswillige am Donnerstag und Freitag, 25. und 26. September, eigentlich alles, was sie nicht mehr haben wollen. „Nur Spielzeug, Zeitschriften, Bücher, Kleidung, PCs und Handys nehmen wir nicht an“, erklären die Organisatorinnen. „Dafür gibt es in der Region genug Börsen, da müssen wir nicht auch noch mitmischen.“

Sonst bieten die beiden Frauen bei „Düt un Dat“ alles an – von Möbeln, Handarbeiten über Geschirr bis hin zu Reifen, Werkzeug und Motorsägen. „Es ist für jeden etwas dabei. Auch für Männer, die Flohmärkte ja meistens nicht so interessant finden“, meint Michaela Meyer augenzwinkernd.

Den Preis für ihre Verkaufsgegenstände bestimmen die Besitzer selber, indem sie den Artikel mit einem Preisschild versehen. „Dann müssen sie uns die Sachen nur noch vorbeibringen, den Rest erledigen wir“, sagt Michaela Meyer. Das bedeutet konkret: Sie sammeln die Gegenstände, stellen sie am Tag vor dem Verkauf im und um das Schützenhaus in Haendorf auf und richten sie dekorativ an – bei allem Flohmarkt-Feeling soll die Börse nämlich auch etwas fürs Auge sein: „Wir legen alles auf weiße Laken, damit es hübsch aussieht“, sagt Nadine Meyer. „Wie in einem Kaufhaus eben.“

Doch auch auf andere Weise kümmern sich die Veranstalter um die ihnen anvertrauten Gegenstände: Eine Nachtwache schläft in dem Schützenhaus und passt auf, dass nichts abhanden kommt. Außerdem sind die Organisatorinnen zur Stelle, falls es Schwierigkeiten beim Transport von besonders großen Gegenstände geben sollte: „Da finden wir eine Lösung“, sagt Nadine Meyer. „Zur Not bringen wir den Artikel mit einem unserer großen Transporter zum Käufer nach Hause.“ Auch auf dem Verkaufsgelände sind 40 Helfer unterwegs, um anzupacken, wo Hilfe benötigt wird oder um Fragen zu beantworten.

„Am Verkaufstag drängen sich hunderte Menschen im und um das Schützenhaus. Viele nehmen lange Anfahrtswege auf sich“, erzählt Nadine Meyer. „Es kamen auch schon Leute aus Wolfenbüttel.“ Etwa 10000 Antiquitäten, Kuriositäten und Alltagsgegenstände warten nach Angaben der Organisatorinnen auf neue Besitzer. Ihren Gewinn bekommen die Anbieter am Sonntag ab 11 Uhr. 20 Prozent davon kommen der Jugendarbeit des Schützenvereins Haendorf zugute. Auch nicht verkaufte Ware holen die Besitzer am Sonntag ab.

Weitere Informationen bei Nadine Meyer unter Telefon 04253/800855, Michaela Meyer unter Telefon 04253/1413 oder im Internet:

www.sv-haendorf.de

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