Feuerwehr weiht Gerätehaus-Anbau ein

Mitgearbeitet und mitgedacht für das Feuerwehrhaus

+
Strahlende Gesichter: Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann, Ortsbrandmeister Heiner Rahlmann und Gemeindebrandmeister Michael Ullmann (v.l.) freuen sich über den Anbau.

Martfeld - Das erweiterte Feuerwehrgerätehaus in Martfeld wurde am Sonntag seiner Bestimmung übergeben. In dem 30 Jahre alten Gebäude hatten vor allem zeitgemäße Sozialräume gefehlt, die jetzt geschaffen wurden.

Ortsbrandmeister Heiner Rahlmann freute sich, dass die Verwaltung der Martfelder Wehr bei der Planung des Anbaus viel Freiraum gelassen und ihre Anregungen weitgehend akzeptiert habe. Wie Rahlmann erklärte, haben die Feuerwehr-Mitglieder bei den Bauarbeiten nicht nur engagiert mitgearbeitet, sondern auch mitgedacht.

Nur auf diese Weise sei es möglich gewesen, den vorgesehenen Kostenrahmen von 168.000 Euro und den Zeitplan einzuhalten. Nach der behördlichen Genehmigung benötigten die am Bau beteiligten Betriebe, die Feuerwehr-Mitglieder und einige weitere Helfer aus dem Dorf nur acht Monate bis zur Einweihung.

Die erfolgte am Sonntag ganz offiziell durch Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann. Der gab zu, dass er ein Faible für die Feuerwehr hat. Und die Freiwillige Feuerwehr Martfeld habe gehörig dazu beigetragen, dieses Faible zu pflegen. „Was Sie hier geleistet haben, ist aller Ehren wert“, lobte Bormann die Beteiligten, zu denen er auch Architektin Ute Asendorf aus Hoya zählte. Er wies darauf hin, dass die Feuerwehr keine Einrichtung für technikbegeisterte Menschen, sondern zum Schutz der Bevölkerung da ist. Nicht die Feuerwehr allein, auch die Bürger benötigten daher ein funktionales Gerätehaus.

Dank an Ortsbrandmeister Rahlmann

Dass die Mitglieder zusätzlich zum Anbau noch einen Carport errichtet haben, sei auch der unermüdlichen Arbeit von Ortsbrandmeister Rahlmann zu verdanken, der seine Kameraden immer wieder motiviert habe.

Jetzt sei wohl erst mal Ruhe, sagte Bormann schmunzelnd und erinnerte an ein Gespräch mit dem Ortsbrandmeister, den er zitierte: „Mit so einem Anbau sind wir für die nächsten 30 Jahre auf der sicheren Seite.“ Das Gespräch habe 2008 stattgefunden, es seien jetzt also nur noch 22 Jahre, korrigierte Rahlmann lächelnd.

„Wir wollten und mussten, aber wir konnten uns nicht erweitern“, schilderte der Ortsbrandmeister die Situation von damals. Der Grund: An drei Seiten des Feuerwehrhauses sei eine „Grenzbebauung“ vonnöten gewesen. Rahlmann dankte der Verwaltung, die mit den Besitzern der Nachbargrundstücke verhandelt habe, und den Nachbarn, die die Vorschläge der Verwaltung akzeptiert hätten. Und er bedankte sich bei Bauamtsleiter Torsten Beneke für eine „ehrliche, unkomplizierte Zusammenarbeit“.

Gemeindebrandmeister Michael Ullmann gratulierte zum Erweiterungsbau, lobte das Engagement der Martfelder und der Betriebe und versprach: „Die Bevölkerung kann sich auf uns verlassen.“

Martfelds Bürgermeisterin Marlies Plate sprach von einem „sportlichen Zeitrahmen“, den sich die Feuerwehr seinerzeit gesetzt hatte. Plate dankte der Martfelder Wehr ferner für das Angebot, in den neuen Räumen des Gerätehauses auch Ratssitzungen abzuhalten. Diese Möglichkeit nutzt der Gemeinderat gleich am Mittwoch.

 bt

Mehr zum Thema:

Neues aus der regionalen Spitzenküche

Neues aus der regionalen Spitzenküche

Bruxismus: Zähneknirschen ist oft Ventil für Stress

Bruxismus: Zähneknirschen ist oft Ventil für Stress

Opel Ampera-E: Das Ende der elektrischen Exotik

Opel Ampera-E: Das Ende der elektrischen Exotik

Schön am Kern vorbei: Mango schneiden

Schön am Kern vorbei: Mango schneiden

Meistgelesene Artikel

Spielmannszugtreffen in Kirchdorf: „Lasst uns Musik machen“

Spielmannszugtreffen in Kirchdorf: „Lasst uns Musik machen“

Jagd auf Punkte, Judokas und Chorgesang

Jagd auf Punkte, Judokas und Chorgesang

Mundgemachter Pop trifft auf Donald Trump

Mundgemachter Pop trifft auf Donald Trump

Lauter Knall schreckt Bewohner auf

Lauter Knall schreckt Bewohner auf

Kommentare