Unmada und Kinderwaldchor begeistern

Misthaufen statt Rednerpult beim Kulturpicknick

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Liedermacher Unmada Manfred Kindel (mit Hut) und der Kinderwaldchor Hannover gastierten auf dem Hof Arbste 7.

Arbste - Die Symbolkraft war wohlbedacht: Kein Rednerpult, kein Podium, keine Bühne wählten Vera und Peter Henze zur Begrüßung ihrer Gäste beim Kulturpicknick auf dem Hof Arbste 7 in Asendorf. Der Misthaufen war’s, gleich neben dem Stallgebäude.

Dort postierten sich die Gastgeber des Sonntagnachmittags und hießen einen Mann willkommen, der eine klangvolle Botschaft übermittelte.

Unmada Manfred Kindel wurde begleitet vom Kinderwaldchor aus Hannover. Die 20 Mitglieder im Alter von vier bis 16 Jahren brachten gemeinsam mit Unmada und seinem Akkordeon Kinderherzen zum Höherschlagen und bereiteten Erwachsenen große Freude – beim tänzerischen und spielerischen Miteinander ebenso wie bei der Lust am Gesang.

„Vor 30 Jahren haben wir schon im Wendland miteinander gesungen“, erinnerte Gastgeber Peter Henze, Geschäftsführer von „Land und Kunst“, an viele Gemeinsamkeiten, die ihn mit dem Liedermacher und Kinderliedpreisträger Unmada verbinden. 

Vera Henze begründete die Wahl der Begrüßungsposition mit den Kreisläufen des Lebens, von den Tieren im benachbarten Stall über den Misthaufen bis hin zur Erde als Ort ständiger Wiederkehr. Sie erinnerte auch an Besuche im hannoverschen Kinderwald, wo sie mit Unmada und seinen Sängern viele Gemeinsamkeiten festgestellt haben, unter anderem: „Hier in Arbste haben wir sieben Hektar Land, und der Kinderwald Hannover hat auch sieben Hektar.“

Kinder stehen im Mittelpunkt

Die Kinder standen im Mittelpunkt des bunten Programms. Doch bei all den Liedern aus Unmadas Chor-Repertoire, von „Kinder-, Kinder-, Kinderwald“ bis „Hinter uns die Berge“, wurden die jüngsten Kulturpicknick-Teilnehmer keineswegs alleingelassen. Eltern und Großeltern machten eifrig mit, wenn es neben Musik und Gesang viele lustige Aktionen und Spiele gab. Unmada Manfred Kindel und der Kinderwaldchor aus Hannover nutzten ausgiebig die Gelegenheit, ihr Motto „Singen, tanzen und musizieren für eine l(i)ebenswerte Zukunft“ in klingende Tat umsetzen.

Die hohen Bäume, der nahe Wald und die Umgebung voll üppigen Grüns spornten Sänger und Liedermacher aus der Landeshauptstadt hörbar an. Unmada: „So große, alte Bäume wie hier in Arbste haben wir in Hannover natürlich noch nicht.“

Den zahlreichen Besuchern wurde ein schwungvolles, buntes und abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm geboten, stimmungsvoll eingebettet in die grüne Mitte Niedersachsens und begleitet von den Pfeiftönen der Museumseisenbahn, die ganz in der Nähe, entlang der Bundesstraße 6, ihren sonntäglichen Liniendienst fuhr.

hfr

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