„Mensahalle bestens geeignet“

Das Impfteam für die Gruppe 1 kommt am 30. März nach Bruchhausen-Vilsen

Menschen mit Mund-Nase-Masken und Notizen in der Hand stehen vor der Mensa.
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Theres Mattke vom DRK und Andreas Schnichels (vorne) aus dem Rathaus bereiten den Impftermin in der Mensahalle vor. Zum Team gehören auch (v.l.) Hausmeister Michael Braun, Nale Böttcher und Cathleen Brinkmann von der Verwaltung, Hausmeister Michael Ullmann und Simon Becker vom DRK.

Samtgemeinde – Am Dienstag, 30. März, macht das Deutsche Rote Kreuz (DRK) aus der Mensahalle in Bruchhausen-Vilsen ein lokales Impfzentrum für Menschen aus der Samtgemeinde, die älter als 80 Jahre sind. Um diesen Termin optimal vorbereiten zu können, besuchten die DRK-Mitarbeiter Theres Mattke und Simon Becker als Projektleiter „Mobiles Impfen“ am Dienstag die Koordinatoren im Ort.

„Die Mensahalle ist bestens geeignet“, lautet ihr Urteil. „Hier könnten wir bis zu 1 000 Menschen impfen“, sagen sie. So viele werden es nicht sein. Andreas Schnichels, Koordinator der lokalen Impfaktion, rechnet mit bis zu 500 Menschen, die den Termin denkbar nah an ihrem Wohnort nutzen wollen. Um allen Menschen älter als 80 Jahren so schnell wie möglich ein Impfangebot machen zu können, nutzt der Landkreis das Angebot des Landes, für diese Gruppe einen dezentralen Impftermin anzubieten. In Kirchdorf und Lemförde haben die ersten dieser lokalen Termine bereits stattgefunden. Organisiert wurden sie von Theres Mattke und Simon Becker.

Dieses Team zeichnet auch für die dezentrale Testung von Erziehern und außerschulischem Personal in Bruchhausen-Vilsen verantwortlich (wir berichteten). Für die dezentrale Impfkampagne haben die beiden bisher acht Kommunen besucht und deren Räume auf Tauglichkeit einer solchen Großveranstaltung unter strengsten Corona-Schutzmaßnahmen hin überprüft.

Die Samtgemeinde hatte zunächst gehofft, einen früheren Termin für das Impfangebot zu bekommen. Jetzt aber scheinen die Umstände ideal, denn der 30. März ist bereits ein Ferientag. Das hat den Vorteil, dass der große Busparkplatz ohne Einschränkungen für Besucher des Impfzentrums zur Verfügung steht.

Zahlreiche Hinweisschilder und freundliche Helfer werden die Impfwilligen auf den Zugang zur Mensa hinweisen. An der Anmeldung müsse der Ausweis gezeigt werden, erinnert Theres Mattke. Wer hat, solle auch sein Impfbuch mitbringen. „Jeder bekommt aber eine Bescheinigung, dass er geimpft wurde“, sagt sie.

Dabei müsse sie den Begriff „jeder“ einschränken: Menschen, die bereits an Corona erkrankt waren, dürfen nicht geimpft werden. Auch Personen, die innerhalb von 14 Tage vor dem Termin am 30. April eine andere Impfung erhalten haben, können nicht teilnehmen.

Voraussetzung für den Besuch des Impfzentrums in Bruchhausen-Vilsen sei in jedem Fall ein Termin, betont Andreas Schnichels. Alle Betroffenen haben vom Rathaus Post bekommen (siehe Meldung auf dieser Seite). Wer geimpft werden möchte, bekommt eine Uhrzeit dafür mitgeteilt. 330 Senioren älter als 80 Jahre haben sich bis gestern bereits für einen Termin angemeldet, sagt Andreas Schnichels. Und er rechne mit Dutzenden weiteren. „Es werden zwischen 400 und 500 Personen sein“, vermutet er.

Weil die Mensahalle (Auf der Loge 5) genug Platz biete, werde das DRK parallel voraussichtlich vier Impfteams einsetzen. Jedes Team kann in einer halben Stunde 15 Menschen impfen. „Es wird nicht zu Warteschlangen kommen“, so die Planung des DRK. Schließlich wolle man Kontakte vermeiden.

Damit dieses Konzept auch aufgeht, bittet Andreas Schnichels, den persönlichen Impftermin einzuhalten. „Die Senioren sollten fünf Minuten vor ihrem Termin an der Mensa sein“, erklärt er und betont: „Aber bitte nicht früher“. Nur so könne ein reibungsloser Ablauf funktionieren.

Wer sich impfen lässt, kann am 30. März eine Begleitperson mitbringen. In den verschiedenen Bereichen werde es ausreichend Sitzmöglichkeiten für die älteren Herrschaften geben, kündigt Theres Mattke an. Etwa eine halbe Stunde dauere der Impftermin insgesamt. Denn nach dem Pieks wartet jeder Geimpfte noch 15 bis 20 Minuten ab, ob sich eine Reaktion zeigt.

Welches Vakzin am 30. März verimpft wird, stehe noch nicht fest, sagt Simon Becker. Es werde eines der zugelassenen Präparate für Menschen ab 80 Jahren sein, in keinem Fall das in die Schlagzeilen geratene Produkt von Astrazeneca, antwortet Andreas Schnichels auf eine immer wiederkehrende Frage von Anrufern.

Auch den zweiten Impftermin in Bruchhausen-Vilsen haben DRK und Kommune gestern festgelegt. Er findet am 11. Mai wieder am Schulzentrum statt.

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