Gutes Wetter und vielfältiges Angebot sorgen für Besucheransturm

Mehr als nur ein Weihnachtsmarkt

Weihnachtliche Deko aus Holz gehört zum Angebot der Aussteller.

Br.-Vilsen - Von Dieter Niederheide. Einfach nur einen Weihnachtsmarkt zu organisieren, das reicht der Fördergemeinschaft nicht. Es muss schon alle Jahre wieder die eine oder andere Überraschung für die Besucher aus nah und fern dabei sein. So war es auch an diesem Wochenende wieder. Für Staunen sorgte zum Beispiel der XXL-Adventskalender an der Giebelwand des Vilser Kaffeehus’ an der Bahnhofstraße.

Gestern öffnete Friedrich Meyer, Geschäftsführer der Fördergemeinschaft, im Beisein von Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann am Abend die erste Tür. Und das geht jetzt Tag für Tag um 18 Uhr bis Heiligabend (12 Uhr) so weiter. Es lohnt sich, mitzumachen. Die Fördergemeinschaft zeigt sich, was die Preise angeht, spendabel.

Damit nicht genug. Gestern am frühen Nachmittag zog als Glücksfee Stefanie Schlegel aus Bruchhausen-Vilsen am Engelbergplatz die Gewinner aus der Jahresverlosung der BruVi-Einkaufstüte. Als Moderatorin fungierte Annette Kempf im Beisein von Geschäftsführer Friedrich Meyer und Andreas Duschneit. Wer keinen der Gewinne abbekam, darf hoffen. Die Lose sind weiter im Rennen. Das große Glück hatte am Sonntag Peter Schmitz. Wie Moderatorin Kempf verriet, gewann er den gestrigen Hauptpreis von 500 Euro.

An beiden Weihnachtsmarkttagen war der Ortskern des Fleckens gut besucht. Bürgermeister Lars Bierfischer hatte den Markt am Samstag, begleitet von den Musikern der Feuerwehr, eröffnet. Gerne stöberten die Besucher in den Geschäften. Der Ortskern mit Bahnhofstraße, Engelbergplatz und Brautstraße wurde zur Flaniermeile und zum Treffpunkt. Und die Kinder begegneten einem freundlichen Nikolaus.

Fein abgestimmt war das Angebot an Kunsthandwerk. So bot beispielsweise Zimmermann Uli Schröder aus Bruchhausen-Vilsen Holzarbeiten am Eingang zur Kirche an. Sogar Futterhäuschen für Eichhörnchen hatte er dabei und große Engel aus Holz. Mit ihm stellte Rentner Manfred Kunz aus Weseloh seine selbstgefertigten Krippen aus. Mützen, Handschuhe, Stirnbänder oder Schals aus Wolle waren angesichts des nahenden Winters ebenfalls gefragt. Eine Auswahl dieser Sachen präsentierte Jaqueline Visujevski aus Bruchhausen-Vilsen. Sie berichtete, dass ihre Sticknadeln immer klappern, wenn sie abends vor dem Fernseher sitzt.

Insgesamt 38 Anbieter stellten ihre Waren zur Schau, darunter Schmuck, Holzarbeiten, Kleidung, Adventskränzen und Traumfänger. Wer beim Weihnachtsmarkt nicht satt wurde, hatte zudem selber Schuld. Stände, an denen Gebratenes, Gegrilltes, Gekochtes oder Gebackenes geboten wurde, gab es mehr als genug.

Wie Friedrich Meyer auf Nachfrage sagte, war der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr noch stärker frequentiert als in den Jahren zuvor. „Wir hatten Glück mit dem Wetter und alles lief bestens ab“, schilderte Meyer. Der Platz rund um die Christuskirche war wegen Bauarbeiten gesperrt. Trotzdem gab es Raum für alle Aussteller. Ausfallen musste aus Krankheitsgründen jedoch die Weihnachtsbäckerei.

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