Sonntag großes Fest an der Mühle

HVV Martfeld feiert 40. Geburtstag

Der HVV-Vorsitzende Anton Bartling und seine Stellvertreterin Marion Hoffmann freuen sich auf das Fest am Sonntag. Dann feiert der Verein seinen 40. Geburtstag. - Foto: Max Brinkmann

Martfeld - Von Max Brinkmann. Der Heimat- und Verschönerungsverein (HVV) Martfeld feiert am Sonntag, 18. September, sein 40-jähriges Bestehen. Alle Bürger sind bei dem Fest im Zelt an der Fehsenfeldschen Mühle (Kirchstraße 14) willkommen. Aus Anlass des Geburtstags hat der Verein jüngst auch eine 84-seitige Festschrift erstellt und kostenlos in Martfeld verteilt.

Der HVV wurde am 3. August 1976 gegründet. „Von den Gründungsmitgliedern leben heute noch 22. Sie werden auf der Feier speziell geehrt“, erzählt der Vorsitzende Anton Bartling. Los geht‘s am Sonntag um 11 Uhr mit einer Andacht von Pastor Heinz-Dieter Freese, der Projektchor singt dazu. Es folgen Grußworte und Ehrungen.

Musik, Leckereien und Kinderunterhaltung

Gegen 12.30 Uhr schließt die Berlinerin Akkordeonspielerin Cathrin Pfeiffer den offiziellen Teil ab und leitet mit ihrem Solo-Programm „Tough & Tender“ in einen bunten Nachmittag über. Ab 13.30 Uhr treten dann verschiedene Gruppen und Künstler auf, zum Beispiel die plattdeutsche Theatergruppe des HVV, Puppenschwester Barbara Hache und die Martfelder Samba-Gruppe „Ovos di Campo“. Es gibt selbstgebackenen Kuchen, Leckeres vom Grill sowie Heiß- und Kaltgetränke. Auch für die Unterhaltung der Kinder ist gesorgt.

In den vergangenen 40 Jahren hat der HVV viel erreicht: die vollständige Restauration der Mühle, sieben Chroniken sowie eine Menge Fotoausstellungen, Theateraufführungen, Mühlentage und Konzertreihen, um nur einiges zu nennen.

„Mittlerweile haben wir um die 250 Mitglieder im HVV. Die zwölf Abteilungen werden alle in der Festschrift vorgestellt“, sagt Bartling. Da wären beispielsweise die Gruppen „Geschichte und Archiv“, „Mühlentechnik“, „Mühlentrauung“ oder auch der „Fotoclub“. Die Geschichte des Vereins wird im Heft genau beschrieben. Auch die einstigen Differenzen zwischen Martfeld und dem Nachbarort Schwarme sind Thema. Einige Seiten sind drei ganz besonderen Gründungsmitgliedern gewidmet: Wilfried Nordbruch, August Wessel und die verstorbene „Tante Lotti“. „Sie haben alle sehr viel für den Ort getan“, lobt Bartling.

„Für die Zukunft sind weitere Chroniken geplant, außerdem bauen wir Anfang 2017 zwei Boule-Plätze in Martfeld. Das Grundstück dafür haben wir schon gefunden, neben dem Tennisheim“, blickt Bartling nach vorne. Sein größter Wunsch wäre allerdings, irgendwann ein Dorfgemeinschaftshaus als Treffpunkt in Martfeld zu haben.

Wer noch eine Festschrift haben möchte, erreicht Anton Bartling unter Telefon 0171/4416320. Schutzgebühr: drei Euro.

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