Förderung der Gemeinde

In Martfeld bauen und kassieren

Martfeld - Häuslebauer und -käufer können sich freuen: Die Gemeinde Martfeld hat die „Richtlinie zur Wohnungsbauförderung“ und die „Förderung von Altimmobilien“ verlängert. Einstimmig fasste der Rat in seiner jüngsten Sitzung die entsprechenden Beschlüsse.

Die „Richtlinie zur Wohnungsbauförderung“ ist eine Erfolgsgeschichte. Seit 2013 zahlt die Gemeinde Häuslebauern unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse. Wer ein eigengenutztes Haus im Gemeindegebiet errichtet, erhält pro Kind bis zur Vollendung des 13. Lebensjahrs 1 500 Euro. Zusätzlich gibt es 2 000 Euro für jeden, der ein Grundstück im zunächst nicht so beliebten Baugebiet „Alter Kamp“ kauft und bebaut.

Von 2013 bis 2015 wurden laut Sitzungsvorlage der Verwaltung 27 Förderanträge bewilligt. Weitere 18 kamen vom 1. Januar 2016 bis zum jetzigen Zeitpunkt dazu. „Derzeit stehen im neuen Abschnitt des Baugebiets ,Alter Kamp‘ noch ein paar Grundstücke zur Verfügung“, heißt es in der Sitzungsvorlage. „Es ist davon auszugehen, dass noch weitere Anträge bei der Gemeinde Martfeld eingehen werden.“

Der Rat verlängerte den Förderzeitraum zunächst bis Ende 2018. Dann sollte es nach Einschätzung der Verwaltung keine freien Grundstücke mehr im „Alten Kamp“ geben; denkbar wäre aber, die Förderrichtlinie auszuweiten, wenn Martfeld bis dahin ein neues Baugebiet ausweist.

„Sehr gut, um Familien nach Martfeld zu ziehen“

Im Haushalt 2018 plant Martfeld 15.000 Euro für die Wohnungsbauförderung ein. Burckhard Radtke (SPD) sagte in der Ratssitzung: „Ich glaube, die Förderung ist eine sehr gute Maßnahme, um Familien nach Martfeld zu ziehen und die Attraktivität der Bauplätze zu erhöhen.“

Für die „Förderung von Altimmobilien“ will der Rat im neuen Haushaltsjahr 10.000 Euro bereitstellen.

Im vergangenen Jahr hatten die Politiker beschlossen, den Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum zu fördern. Wenn eine Familie eine Altimmobilie im Gebiet der Gemeinde kauft, bekommt sie 1 500 Euro pro Kind, das zum Zeitpunkt der Umschreibung im Grundbuch das 13. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. „Von 2016 bis jetzt sind drei Anträge eingegangen“, steht in der Sitzungsvorlage. „Insgesamt wurden 9 000 Euro ausgezahlt.“

Um den Leerstand von Wohngebäuden möglichst zu verhindern, verlängerte der Gemeinderat die Richtlinie zur „Förderung von Altimmobilien“ bis zum 31. Dezember 2019.

mah

Rubriklistenbild: ©  dpa

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