Männlich, gläubig, jung

Landwirt Merten Stroteich kandidiert bei der Kirchenvorsteher-Wahl

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Starke Maschinen sind sein Metier: Merten Stroteich repariert Vieles selbst auf dem elterlichen Hof an der Kanalstraße in Bruchhausen-Vilsen. Das Können und das Fachwissen dafür hat er, denn er hat eine Lehre als Landmaschinenmechaniker und eine weitere Lehre als Landwirt abgeschlossen. Er ist Kandidat bei der Kirchenvorsteher-Wahl am 11. März.

Br.-Vilsen - Es begann mit einem Teamerkurs der Kirchengemeinde Bruchhausen, an dem er teilnahm: Merten Stroteichs Begeisterung für die Jugendarbeit war geweckt. Er machte auf sich aufmerksam, als er den Konfirmandenunterricht mitgestaltete und an zwei Sommerfreizeiten mitwirkte. Jetzt kandidiert der 28-jährige Landwirt bei der Kirchenvorsteher-Wahl am 11. März.

Anfragen aus dem Kirchenvorstand und ein Gespräch mit Pastor Florian von Issendorff gaben den Ausschlag; Merten Stroteich ließ sich als einer von insgesamt neun Bewerbern auf die Kandidatenliste der Kirchengemeinde Bruchhausen setzen. „Falls ich gewählt werde“, sagt er, „will ich mich erst einmal orientieren, um herauszufinden, welcher Aufgabenbereich mir besonders am Herzen liegt.“ Immerhin stellt sich Merten Stroteich zum ersten Mal der Wahl zum Kirchenvorstand.

Zu seinem Beruf: Wie sehr ihm die Landwirtschaft am Herzen liegt, ergibt sich aus seiner Familiengeschichte ebenso wie aus den Ausbildungen, die er absolviert hat. Seine Ururgroßeltern kamen aus Bremen und übernahmen den Hof an der Kanalstraße im Ortsteil Bruchhausen. Heute arbeitet Merten Stroteich dort mit seinem Vater zusammen. Damit nicht genug, ist er drei bis vier Mal pro Woche als Mechaniker in einem Betrieb mit Milchvieh und Ackerfutterbau in Süstedt tätig. Sein Hauptarbeitsplatz ist aber der väterliche Hof in Bruchhausen, auf dem er seit 2015 mitarbeitet.

In Hoya geboren, als es dort noch das Kreiskrankenhaus gab, ging Merten Stroteich in seinem Heimatort zur Hauptschule und zur Realschule und erwarb den Abschluss nach der zehnten Klasse. Anschließend machte er eine dreieinhalbjährige Lehre als Landmaschinenmechaniker bei der Firma Bremer in Asendorf. Danach durchlief er eine zweijährige Landwirtschaftslehre in einem Betrieb in Rockstedt bei Zeven und in einem weiteren Betrieb in Holtum-Geest. Jeweils ein Jahr lang besuchte er erst die Landwirtschaftsschule in Nienburg und dann die Landwirtschaftsschule in Sulingen. 

hfr

Kurzinterview

Was haben Kirche und Landwirtschaft gemeinsam?

Gott! Während die Kirche seine Botschaft verbreitet, arbeiten wir in der Landwirtschaft mit seinen Schöpfungen, den Tieren und dem Boden, und sind immer auf die Natur angewiesen. Auf Sonne und Regen.

Was wünschen Sie sich für die Kirche?

Dass sich ihre Botschaft auf friedliche Weise weiter trägt und immer genug engagierte Helfer findet, die sie bunt erhalten.

Was wünschen Sie sich von der Kirche?

Dass sie „up to date“ bleibt, sich nicht vor Neuem sträubt und immer ein offenes Ohr für die Menschen behält.

Welche Rolle spielt Gott in Ihrem Leben?

In vielen Situationen in meinem Leben begegnet mir Gott. Es sind viele kleine, aber auch größere Momente, in denen ich das Gefühl habe: Das ist mehr, als nur ein Zufall!

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