„Der Löwe. Die Liebe. Der Tod“

Uwe Prieser veröffentlicht neuen Roman

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Das Cover des neuen Buchs.

Br.-Vilsen/Bremen - Der Autor und Journalist Uwe Prieser hat sich wieder auf die Pirsch begeben. Diesmal verschlug es den Bremer beim Ersinnen einer neuen Geschichte nach Afrika. In seinem neuen Roman „Der Löwe. Die Liebe. Der Tod“ spiegelt er vor der afrikanischen Kulisse die Problematik der Lebensgemeinschaft Mensch und Tier wider. 

Es geht um die Balance des Lebens in der Savanne und um das individuelle Schicksal eines alternden Jägers und seines gleichfalls alt gewordenen Löwen. Das teilt der Bruchhausen-Vilser Verlag „Kleine Fische“ mit, der das Buch veröffentlicht hat.

Zum Inhalt: Am Abend vor der Jagd schreibt der Großwildjäger Martin Hoback einen Brief an seine Patentochter in Singapur, um ihr zu erklären, warum er nach Afrika zurückgekehrt ist, statt mit ihr und ihrer Familie in dem Haus zu leben, das er für sie gebaut hat. Nach 20 Jahren will er ihr endlich erzählen, warum sie als kleines Mädchen seine Patentochter wurde, wie es dazu kam, dass er Großwildjäger wurde und welche Rolle dabei das tragische Schicksal der Schwester ihrer Großmutter gespielt hat, der einzigen Liebe seines Lebens.

Autor Uwe Prieser

Erschüttert von einer Begegnung mit der Macht der Natur, hat er sich vor sechs Jahren geschworen, niemals wieder auf die Jagd zu gehen und in seiner Heimatstadt London in Ruhe das Alter zu erwarten. Bis er die Nachricht erhielt, dass der riesige Löwe, den er bewunderte und jahrelang vergeblich gejagt hatte, wieder in seinem ererbten Jagdrevier aufgetaucht sei.

Bald wird Hoback 70 Jahre alt. „Der Löwe“, denkt er, „muss im Verhältnis zu einem Menschenleben etwa mein Alter haben.“ Mit der Jagd beginnt eine Auseinandersetzung mit seinem Leben. Mit Alter und Tod, denen auch sein Löwe unterworfen ist. Für Hoback ist er kein wesensfremdes Tier, sondern ein Geschöpf wie er selbst. 

Gefühl einer schicksalhaften Verbundenheit

Indem er bei der Jagd die Hindernisse des Landes, die Härten von Klima und Wetter auf sich nimmt, dringt er in eine elementare Erfahrungswelt vor, in der er sich mit dem Löwen verwandt und eins fühlen kann. Dass er dabei selbst getötet werden könnte, gibt ihm das Gefühl einer schicksalhaften Verbundenheit.

Der rund 150 Seiten lange Roman ist im Buchhandel für 17,90 Euro als gebundene Ausgabe erhältlich.

Der Autor

Uwe Prieser wurde 1945 in Bremen geboren. Als Reporter bereiste er vor allem für die Wochenzeitung „Die Zeit“ und das (1999 eingestellte) FAZ-Magazin alle fünf Kontinente. Seine Reportagen und Porträts wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 1993 mit dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis. 

1997 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Yumikos Unschuld“ (Verlag Marion von Schröder). 2001 nahm Prieser Abschied vom Journalismus. Eine lange Publikationspause aus persönlichen Gründen folgte. 2014 kam dann der Roman „Die Mauer von Geraardsbergen“ im Verlag „Kleine Fische“ heraus, 2015 „Ein göttliches Kind“.

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