Kreiszeitung spendet Jugendhaus 1762 Euro / Erlös aus Bummelpass-Aktion

„Ein Geschenk von Nachbarn für Nachbarn“

Freuen sich über die 1762 Euro, die mit der Bummelpass-Aktion zusammenkamen: Kreiszeitung-Vertriebsleiter Udo Merz (von links), Carola Beckmann vom Brokser-Markt-Marketing, Kreiszeitung-Geschäftsführer Frank Schmid, FSJler Angelo Aufderheide, Bianca Blumensaat vom Jugendhaus-Team, Jugendhaus-Besucher Tim, Samtgemeinde Brügermeister Bernd Bormann, Jolyne Terveen vom Jugenshaus-Team, Martkleiter Ralf Rohlfing und Jugendhaus-Leiter Michael Wegner.
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Freuen sich über die 1762 Euro, die mit der Bummelpass-Aktion zusammenkamen: Kreiszeitung-Vertriebsleiter Udo Merz (von links), Carola Beckmann vom Brokser-Markt-Marketing, Kreiszeitung-Geschäftsführer Frank Schmid, FSJler Angelo Aufderheide, Bianca Blumensaat vom Jugendhaus-Team, Jugendhaus-Besucher Tim, Samtgemeinde Brügermeister Bernd Bormann, Jolyne Terveen vom Jugenshaus-Team, Martkleiter Ralf Rohlfing und Jugendhaus-Leiter Michael Wegner.

Br.-Vilsen - Von Charlotte Reinhard. „Mindestens 10000 Euro“ hatte sich der 13-jährige Jugendhaus-Besucher Tim als Spende für die Einrichtung in Broksen gewünscht. Ganz so viel kam am Ende zwar nicht zusammen, aber Jugendhaus-Leiter Michael Wegner freute sich auch über die 1762 Euro, die als Erlös aus der Bummelpass-Aktion dem Jugendtreff zugute kommen.

Die Mediengruppe Kreiszeitung hatte die Bummelpass-Aktion zusammen mit dem Flecken und den Schaustellern des Brokser Heiratsmarkts dieses Jahr bereits zum siebten Mal organisiert. Mit den Bummelpässen erhielten Leser der Kreiszeitung vergünstigten Eintritt in viele Fahrgeschäfte und Karussels auf dem Brokser Heiratsmarkt.

Kreiszeitung-Vertriebsleiter Udo Merz gab bekannt, wieviel Geld durch den Verkauf der Bummelpässe zusammengekommen war: „Dieses Mal haben wir mit 1762 Euro leider nicht ganz so viel geschafft wie im vorangegangenen Jahr“, bedauerte er.

„1700 Euro sind großartig“, meinte hingegen Michael Wegner und erinnerte daran, dass das Jugendhaus vor fünf Jahren das erste Mal eine Bummelpass-Spende erhalten hatte: „Mit dem Geld konnten wir damals eine Menge bewirken. Wir haben den Proberaum erneuert und das Radio Broksen auf die Beine gestellt. Das hat uns unheimlich geholfen, und dafür sind wir heute noch dankbar.“

Welche Projekte das Jugendhaus mit der aktuellen Spende umsetzen will, weiß Wegner noch nicht genau: „Wir haben viele Ideen. So denken wir darüber nach, den Außenbereich des Jugendhauses so zu gestalten, dass man es auch von außen als Jugendhaus erkennt. Man könnte dafür einen professionellen Künstler engagieren, der das mit den Jugendlichen zusammen umsetzt. Aber grundsätzlich liegt es an den Jugendlichen, was wir mit dem Geld machen. Sie sollen entscheiden. Deswegen kann und will ich mich jetzt noch nicht festlegen.“

Kreiszeitung-Geschäftsführer Frank Schmid lobte die „demokratische Linie“ der Einrichtung und informierte sich umfassend über deren Arbeit. „Es ist ein Treffpunkt für Jugendliche“, erklärte Angelo Aufderheide, der derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Jugendhaus leistet. „Die Jugendlichen verbringen hier ihre Freizeit und kochen beispielsweise gemeinsam. Am Wochenende gibt es oft Konzerte. Es findet eigentlich immer etwas statt.“

„Das schöne am Team ist, dass die Jugendlichen hier stest einen Ansprechpartner finden. Es gibt immer jemanden, der sich in etwas Bestimmtem auskennt und weiterhelfen kann“, ergänzte Jolyne Terveen, die zum Jugendhaus-Team gehört.

„Jeder Tag ist anders, alles ist ständig in Bewegung“, fasste Wegner seine Arbeit zusammen.

Nicht nur angesichts dieser Ausführungen freute sich Marktleiter Ralf Rohlfing umso mehr, dass das Jugendhaus die Spende bekommt. „Sinn des Bummelpasses ist auch, einmal Danke zu sagen“, erklärte er. Schließlich müssten Wegner und sein Team das Jugendhaus jedes Jahr für vier Wochen räumen, weil das Deutsche Rote Kreuz und das Marktbüro für die Dauer des Brokser Markts in dem Gebäude untergebracht werden. „Die Spende ist ein Geschenk – von Nachbarschaft zu Nachbarschaft“, meinte Rohlfing abschließend.

Auch im kommenden Jahr soll es wieder Bummelpässe geben: „Fortsetzung folgt“, versicherte Frank Schmid. Wer dann von der Aktion profitiert, steht noch nicht fest: „Darüber machen wir uns im Frühjahr Gedanken“, sagte Merz.

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