Königin der Blumen erobert auf dem Heiligenberg die Herzen der Besucher

Rosenflut und Mut zum Hut

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Mut zum Hut: Die Trägerin dieser Kreation punktete.

Br.-Vilsen - Von Dagmar Voss. Rosenfest auf dem Heiligenberg – und als hätten sich die edlen Gewächse verbündet, bereicherten sie immer wieder mit zarte Düften die Luft. Eine unendliche Vielfalt von ganz unterschiedlichen Züchtungen bot sich den Besuchern dar – duftende Buschrosen, kräftige Rankrosen oder mehrmals blühende Exemplare – und brachte manch einen damit zur Qual der Wahl.

Nicht so Holger Herr aus Sudwalde, er hatte sich entschieden: „Seit geraumer Zeit suche ich danach, ich wollte eine goldgelbe Busch-Sorte, die nach der ersten Blüte nicht verblasst“, berichtet er mit einem Rosenstock auf dem Arm. „Und dann hab ich sie hier endlich gefunden, die Delcril aus Frankreich, deren Knospe am Anfang rötliche Spitzen aufweist“, freut sich der Rosenkenner, „das bedeutet, dass sie lange in der goldgelben Farbe bleibt, denn so eine hatte ich schon mal.“

Auch etliche andere Besucher des traditionellen Festes am Forsthaus zeigten Freude über ihre Erwerbungen der herrlichen Pflanzen. Natürlich auch die Züchter wie die Fachleute bei Eurafloor: „Am meisten wurde unsere eigene Sorte Koopmanns Imperial nachgefragt und gekauft, eine kräftig rot blühende Rose.“

Wie schon seit einigen Jahren gesellten sich zu den Königinnen der Blumen die Rosenprinzessin, eine farbenfroh gekleidete Stelzenkünstlerin, sowie gute 100 Aussteller mit weiterem Gartenzubehör, mit dekorativen Accessoires und daneben auch Kleidung und jede Menge Hüte für die Frau und den Mann von Welt.

Immerhin wollte der eine oder die andere auch am traditionellen Wettbewerb um den schönsten Hut teilnehmen. An allen drei Tagen des Rosenfestes am Wochenende gab es schließlich eine Hutprämierung, bei der sich die Teilnehmer auf einem Laufsteg dem Publikum und der Jury präsentierten. Neben der einheimischen Schneiderin Petra Mönius-Arends mussten sich Heidemarie Bretz und Alexander Hartwell entscheiden, welche Kreation sie für die augenfälligste hielten. Als Preise winkten ein Candlelight-Dinner im Forsthaus, ein Rosenstock oder zwei Karten für die Landpartie Nienburg im Kloster Schinna.

Zum ersten Mal dabei die beiden Comedians des „Wallstreet Theatre“, die mit ihrer urkomischen Performance gute Laune zauberten. Sicherlich nicht zu unterschätzen, denn das Wetter war eher frisch und sorgte nicht bei allen Gästen für entspanntes Schlendern.

Rosenfest Heiligenberg

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