Pflanzung von Laubbäumen und Sträuchern gefördert

Klimaschutzverein unterstützt Waldgebiet Heiligenberg und Harz

Landesforsten: Vorstandsmitglieder Ralf Schlesselmann und Wolfgang Witt begutachten einen ergrünenden Strauch in der Pflanzung am Heiligenberg. Foto: Wolfgang Witt

Br.-Vilsen – Der Verein für Klimaschutzaktivitäten „Climproact“ mit Sitz in Asendorf hat die Niedersächsischen Landesforsten gleich zweimal in diesem Frühjahr bei der Wiederbewaldung unterstützt. So wurden am Waldrand des Heiligenbergs bei Bruchhausen-Vilsen abgestorbene Buchen durch die Pflanzung und Einzäunung von 300 Bäumen und Sträuchern ersetzt. Die ursprünglich vorgesehene öffentliche Pflanzaktion musste wegen der Corona-Krise abgesagt werden. Mitarbeiter der Försterei Memsen setzten die Bäume ein. „Wir wollen einen ökologisch wertvollen Waldrand mit Bäumen und verschiedenen Sträuchern entwickeln und sind dankbar für die Unterstützung durch den Klimaschutzverein“, erklärt Revierförster Uwe Niedergesäss aus Memsen.

Eine weitere Spende hat der Verein an das Forstamt Clausthal im Harz überwiesen. Dort werden in einem Tal unweit von Torfhaus die Hänge mit Bergahorn, Eberesche, Birken und Hasel bepflanzt. „Aufgrund der steilen Topographie versuchen wir aktuell durch die Laubholzpflanzung Erosionsschäden zu vermeiden. Daneben überlassen wir einen großen Teil der jetzigen Freiflächen in diesem Tal der natürlichen Wiederbewaldung“, erläutert Forstamtsleiter Ralf Krüger das Konzept. Etwa 800 Bäume können mit der Spende des Klimaschutzvereines gepflanzt werden. Für beide Projekte spendete „Climproact“ insgesamt 3 000 Euro.

„Wir haben bei den Förstern der Landesforsten ein offenes Ohr für unsere Anliegen gefunden und sehen unsere Spendengelder gut eingesetzt“, ist Wolfgang Witt vom Vorstand des Vereins überzeugt. Der Verein suche für weitere Pflanzaktionen noch Fördermitglieder. „Wir freuen uns sowohl über Einzelspenden als auch über Fördermitglieder. Fördermitglieder erlauben uns Planungssicherheit und Kontinuität in unserer Arbeit“, meint er. Spenden an den Verein fließen zu 100 Prozent in die Projektarbeit, und auch sonst hat der gemeinnützige Verein nur geringe Sachkosten. Alle Akteure arbeiten ehrenamtlich, sodass der Großteil der Förderbeiträge in die vielfältigen Umweltaktivitäten fließen kann. „Als kommende Projekte plant der Verein neue Aufforstungen für den Herbst des Jahres. Weiterhin werden wir Informationskampagnen über synthetische Kraftstoffe, sogenannte E-Fuels, durchführen“, berichtet der Vorstandsvorsitzende Witt.

„Wir möchten die klimaschädlichen Treibhausgase auch durch technische Innovationen reduzieren.“ Weitere Informationen gibt es unter www.climproact.org.

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