Klein, aber fein

Musikzug bringt 300 Kurpark-Gäste zum Wippen

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Die Musiker dürfen im nächsten Jahr gerne wiederkommen.

Br.-Vilsen - Von Dieter Niederheide. Um das Fazit vorwegzunehmen: Die rund 300 Besucher waren begeistert vom ersten Auftritt des 16-köpfigen Musikzugs aus Uphusen im Rahmen der Sonntagskonzert-Reihe im Kurpark Bruchhausen-Vilsen. Jetzt hoffen die Zuhörer, dass der erste Auftritt nicht der letzte war und es im Sommer nächsten Jahres ein Wiedersehen mit der Gruppe gibt.

In guter Erinnerung bleiben wird unter anderem der Trompeter, dessen Solo am Anfang des Konzerts extraklasse war. Auch der Dirigent des Musikzugs, Rüdiger Pottin, begeisterte das Publikum. Er hatte sein Ensemble bestens vorbereitet auf die mehr oder weniger bekannten Melodien – vornehmlich waren es Polkas und Märsche – und musizierte auch selbst mit.

Dirigent Rüdiger Pottin spielte auch selbst mit.

Bei strahlendem Sonnenschein, bei Kaffee, Kuchen und kalten Getränken ließen es sich die Gäste im Kurpark gut gehen. Mit der volkstümlichen Melodie „Grüß Gott, ihr Freunde“ leitete das kleine, aber feine Orchester sein stimmungsvolles Programm ein, um danach mit bekannter Polka-Musik, zum Beispiel vom unvergesslichen Ernst Mosch (1925-1999), aufzuwarten. So erklangen beispielsweise „Dompfaff“, „Wir sind die Kinder von der Eger“ und „Sterne der Heimat“ aus der Feder des Komponisten, den seine Fans gerne „König der Blasmusik“ nannten.

Der tschechische Blasmusik-Komponist Josef Poncar (1902-1986) war mit seiner flotten Wiesn-Polka „Chodounska“ vertreten, und die bekannte Melodie „Gablonzer Perlen“ (der Tscheche Antonin Borovicka widmete das Werk im vergangenen Jahrhundert der Stadt Gablonz an der Neiße) fehlte auch nicht im Repertoire des Musikzugs aus Uphusen.

Mit der Polka-Melodie „Blasmusik macht froh“ vom jugoslawisch-deutschen Komponisten Peter Fihn (1908-1998) trafen die Musikerinnen und Musiker ebenfalls den Nerv des Publikums.

Kurzum: Am Sonntagnachmittag herrschte beste Stimmung im Bruchhausen-Vilser Kurpark. Der Musikzug spielte ein mitreißendes Konzert, und bei einigen Polkas konnten die Zuhörer nicht mehr still auf den Bänken sitzen, sondern wippten und klatschten ordentlich mit.

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