Hauskonzert in Martfeld

Geiger und Gitarrist zu Gast bei Bruno Küchler

„Klaus der Geiger“ (rechts) und Marius Peters spielen am 18. Oktober auf der Diele von Bruno Küchler in Martfeld-Hollen.

Martfeld - „Klaus der Geiger“ und Marius Peters geben am Donnerstag, 18. Oktober, ein Hauskonzert auf der Diele von Bruno Küchler in Martfeld, Hollen 25. Die Kulturplattform Martfeld organisiert die Veranstaltung, die um 20 Uhr beginnt. Der Eintritt kostet zehn Euro, Anmeldungen sind erforderlich unter Telefon 04255/602 oder 0175/7175585.

„Klaus der Geiger“ ist einer der bekanntesten Straßenmusiker Deutschlands und längst für sein Lebenswerk geehrt. Seit vier Jahren tourt er zusammen mit Marius Peters, einem mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichneten Gitarristen, durchs Land. „Jedes Konzert ist ein besonderes und einzigartiges Erlebnis“, sagt Frauke Toppe, Vorsitzende der Kulturplattform. Mal begleitet der eine mit seiner Gitarre, mal der andere mit seiner Geige – dabei entstehen rasante Improvisationen, weitschwingende Melodiebögen, intime Balladen und immer wieder überraschende Klänge.

Marius Peters (Jahrgang 1989) ist ein Kölner Gitarrist, der nach 13 Jahren klassischer Ausbildung seinen Schwerpunkt auf den Bereich Klassik und Jazz legt. Er spielt in mehreren Bands. Nach zwei Jahren Instrumentalpädagogik-Studium am Institut für Musik Osnabrück beendete er seine Ausbildung an der renommierten Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Bestnote. Neben seiner Konzerttätigkeit ist er als Lehrer aktiv, unterrichtet an der städtischen Musikschule Hürth und betreut Gitarren-Ensembles.

„Klaus der Geiger“ (Jahrgang 1940) heißt in Wahrheit Klaus Christian von Wrochem und ist ein im linksalternativen Spektrum der neuen sozialen Bewegungen politisch engagierter Musiker und Liedermacher. Von Wrochem begann 1960 ein Violinstudium an der Musikhochschule Köln. Zu dieser Zeit verdiente er sein Geld als Aushilfsgeiger in verschiedenen Sinfonieorchestern und als Mitarbeiter des WDR. Zudem versuchte er sich als moderner Komponist. Acht Jahre später, ohne Uniabschluss, ging er mit einem Komponisten-Stipendium zum Studieren in die USA. Während seines zweijährigen Auslandsaufenthalts kam von Wrochem auch mit der Hippiebewegung in Kontakt. 1965 heiratete er, kehrte 1970 nach Deutschland zurück und zog in eine Kommune.

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