Tag der offenen Tür nach der fünfmonatigen Umbauphase

Kindergarten Haendorf ist um 200 Quadratmeter reicher

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Die Kinder und die Mitarbeiter sangen für die Besucher.

Haendorf - Eigentlich hatte Corinna Peth, Leiterin des Kindergartens Haendorf, bei der Kommune nur einen neuen Anstrich der Wände und eine neue Küche beantragt. Doch es kam viel besser: Inzwischen ist die Kindertagesstätte um gut 200 auf fast 700 Quadratmeter Innenfläche vergrößert worden. Bei einem Tag der offenen Tür konnten sich kleine und große Gäste jetzt einen Eindruck vom Ergebnis des Umbaus machen.

„Es war eine anstrengende Zeit, aber es hat sich gelohnt“, bilanzierte Peth und fügte scherzend hinzu: „Auch wenn ich jetzt 50 Meter von meinem Büro bis zur Krippe laufen muss.“

Das rund zehn Quadratmeter große Büro der Kindergartenleiterin war vor dem Umbau ein multifunktionaler Raum gewesen: Anlaufpunkt sowie Arbeits-, Ruhe-, Besprechungs- und Pausenraum für die Mitarbeiter und eben auch Büro. Mit solchen Behelfsmaßnahmen ist jetzt Schluss. Die erweiterten Räumlichkeiten bieten nicht nur den etwa 75 Kindergarten- und Krippenkindern neue Möglichkeiten, sondern auch den 14 Mitarbeitern.

Von Mai bis Oktober dauerten die Bauarbeiten, insgesamt elf neue Räume im Gebäude und 500 Quadratmeter Außenfläche stehen nun zusätzlich zur Verfügung. Der neue Platz stammt aus zwei Wohnungen, die die Gemeinde Asendorf als Eigentümerin des Gebäudes früher vermietet hatte.

Erwartete Umbauzeit weit unterschritten

„Für eine solche Umbauphase rechnet man eigentlich mit mindestens einem Jahr“, sagte Bauleiter Horst Burmester vom Bruchhausen-Vilser Architekturbüro „Das Syndikat“ bei der offiziellen Begrüßung der Gäste im neuen alten Kindergarten. „Das Lied ‚Wollt ihr fleißige Handwerker sehen?‘ war bei diesem Bau definitiv Programm.“ Auch Peth dankte den Handwerkern verschiedener Firmen: „Wir konnten mit den Kindern auf die Baustelle und haben nie etwas anderes als ein Lächeln und Freundlichkeit erfahren.“ Auch der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen als Bauherrin und Horst Burmester galt ein großes Dankeschön. Peth: „Wir hatten immer ein Mitspracherecht. Unsere Wünsche wurden stets berücksichtigt, und auch wenn uns zwischendurch eine Änderung einfiel, wurde alles dafür getan, sie schnellstmöglich umzusetzen.“

Tag der offenen Tür im Kindergarten Haendorf

 © Jana Wohlers
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Rund 200.000 Euro hat der Umbau von Kindergarten samt Krippe gekostet. Die Gemeinde Asendorf streckte das Geld vor und bekommt es innerhalb von zehn Jahren von der für die Kita zuständigen Samtgemeinde komplett zurück. „Da das Gebäude der Gemeinde gehört und die Samtgemeinde ihr auch den Mietausfall erstatten muss, haben wir uns für dieses Modell entschieden“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann. Finanzielle Not stecke nicht dahinter: „Die Samtgemeinde hätte die 200.000 Euro auch selbst gleich aufbringen können.“

„Eine wirklich schöne neue Atmosphäre“

Das Geld hätte nicht besser angelegt werden können, sagte beim Tag der offenen Tür Cattrin Siemers: „Es ist ein tolles Ergebnis und eine wirklich schöne neue Atmosphäre“, lobte die Leiterin des Fachbereichs Bildung bei der Samtgemeinde.

Nicht nur der Platz für die Kids hat sich vergrößert, sondern auch das Angebot. So gibt es nun auch eine Integrationsgruppe für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf. Und da die Einrichtung als „Sprachkita“ in ein Förderprogramm des Bunds aufgenommen wurde, ist jetzt auch Sprachfachkraft Meike Brüning Teil des Teams.

Der Tag der offenen Tür bot allen Besuchern interessante Einblicke und ein buntes Rahmenprogramm. Für eine lautstarke Begrüßung sorgten die Kindergartenkinder mit Gesang. Bei einem Herbstmarkt gab es allerlei Dinge zu erwerben, die die Kids im Vorfeld gebastelt, gekocht und anderweitig hergestellt hatten. Wem nach all den zurückgelegten Metern durch die neuen und alten Räume am Haendorfer Weg der Magen knurrte, der genoss ein großzügiges Kuchenbüfett. Auch die „Kindermusiker Matt und Basti“ aus Syke traten auf.

jaw

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