Kinder- und Jugendtag in Scholen begeistert die Gäste mit buntem Programm

„Wir bleiben doch noch, Papa – es ist so cool hier!“

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Beim Bullenreiten konnten die Kinder testen, wie lange sie es auf dem bockigen Gerät aushalten.

Scholen - Von Dagmar Voss. Zwar war das Wetter nicht gerade ideal für einen Kinder- und Jugendtag, aber davon ließen sich die Besucher nicht abschrecken. Sie strömten trotzdem in großer Zahl zu dem Fest auf dem Sportplatz in Scholen – und blieben lange, machten mit bei all den verschiedenen Angeboten und genossen leckere Crêpes, Kaffee und hausgebackenen Kuchen oder Bratwürste.

Der Förderverein Jugendarbeit Engeln hatte für ein buntes Programm gesorgt, das offensichtlich alle Altersklassen begeisterte. Gleich am Eingang des Platzes konnten die Kurzen Magnetfische angeln, um kleine Preise einzuheimsen. Daneben bot Sarah Wittmershaus vom Jugend-Rotkreuz Informationen über dessen Aktivitäten – und versah manch ein Kind mit künstlichen, geschminkten Verletzungen.

Andere trauten sich auf den elektrischen Bullen, um zu sehen, wie lange sie es auf dem mehr und mehr bockenden Gerät aushielten. Für Freunde echter Tiere standen die beiden Welsh-A-Ponys Rio und Posy vom Reitverein Oerdinghausen bereit, so mancher ritt ein paar Runden auf den Vierbeinern. Sogar Reithelme standen zur Verfügung, denn „Sicherheit geht vor“, sagten die Vereinsmitglieder Julia und Marleen. Letztere zeigte mit einer Freundin später bei einer Reitshow, welche Übungen sie mit den Tieren eingeübt hatten, sowohl das Reiten mit Fahne als auch das Springen. Ein kleiner Pöks schlug seinem Vater vor: „Wir bleiben doch noch nach dem Reiten, Papa – es ist so cool hier!“

Beim Jugendhaus Scholen konnte man Dosenwerfen üben, beim Kindergarten-Stand konnten sich die Knirpse durch einen Wahrnehmungsparcours tasten, hören, schmecken und riechen.

Für jede Menge Spiele hatten Samtgemeindejugendpfleger Michael Wegner und Michaela Schmutte vom Orgateam des Fördervereins gesorgt, indem sie das Club-51-Mobil des Landkreises nach Scholen holten. Darin: jede Menge Holzspielzeug, das großen Anklang fand. Der elfjährige Lennart war einer der wenigen, denen es gelang, beim Negerkusswerfen die Süßigkeit aufzufangen. „Wir konnten zu Fuß hierher kommen, einfach klasse, diese Idee“, meinte die einheimische Petra.

Tanz-Vorführungen und Gesangseinlagen lockten alle halbe Stunde zum in der Mitte des Platzes gelegenen Pavillon. So amüsierten gut 60 Kinder der Grundschule Asendorf ihre Zuhörer mit Liedern wie „Kommt ‘ne Tante aus Marokko“. Auch Bogenschießen war angesagt. Währenddessen stärkten sich Petra Bomhof und ihre Tochter Leni bei einer leckeren Philadelphia-Torte und heißen Getränken.

Auch der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Ulf Schmidt amüsierte sich prächtig und lobte: „Das ist hier doch ein gutes Beispiel für eine gelungene Fusion der Gemeinden Engeln und Bruchhausen-Vilsen, denn offensichtlich haben die attraktiven Aktivitäten hier nichts zu tun mit der Eigenständigkeit.“

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