Jutta Müller-Koelbl leitet Kindergarten

Die Neue fühlt sich schon sehr wohl

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Jutta Müller-Koelbl.

Schwarme - Seit diesem Monat leitet Jutta Müller-Koelbl den Kindergarten in Schwarme. Schon jetzt fühlt sie sich an ihrem neuen Arbeitsplatz sehr wohl. Ihre Vorgängerin Ines Kaufmann hatte zum 1. April gekündigt.

Müller-Koelbl freut sich, nun näher an ihrem Wohnort zu arbeiten. Sie ist vor zwei Jahren von Bremen nach Asendorf gezogen und pendelte bis vor Kurzem täglich nach Bremen-Nord. Dort war sie zuletzt als Leiterin des Krippenhauses der Kindertagesstätte Kinderland tätig, das sie mit aufgebaut hat.

In Schwarme gefällt Müller-Koelbl das „Komplettangebot“ mit Kinderkrippe und Regelgruppen sowie mit der Waldgruppe in den Schwarmer Fuhren. Insgesamt besuchen zurzeit 75 Kinder den Kindergarten, damit sind alle Plätze belegt. Als Ganztagsangebote haben die „Igelgruppe“ in der Krippe und die „Rabengruppe“ im Regelkindergarten Betreuungszeiten von 8 bis 16 Uhr, der Frühdienst beginnt bereits um 7 Uhr. Die Kindergartenkinder der „Froschgruppe“ werden von 8 bis 12 Uhr betreut und können den Spätdienst bis 13 Uhr nutzen; der „Waldkindergarten“ ist von 8 bis 12.30 Uhr besetzt.

Zur Ganztagsbetreuung gehört das gemeinsame Mittagessen. Seit wenigen Wochen liefert der Caterer die Gerichte, der schon länger mittags im Schulzentrum Bruchhausen-Vilsen für die Schüler kocht. „Das läuft sehr gut“, erklärt die neue Schwarmer Kindergartenleiterin.

Als positiv empfindet die 60-Jährige auch die unmittelbare Nähe der Grundschule. Sie hat das angenehme Gefühl, dass der Kindergarten, zertifiziert als „Haus der kleinen Forscher“, sehr gut aufgestellt ist sowie dass die elf Erzieherinnen und der eine Erzieher äußerst motiviert und engagiert arbeiten.

Jutta Müller-Koelbl hofft ferner auf eine angenehme, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat. Das erste gemeinsame Großprojekt wird die traditionelle Beteiligung des Kindergartens am Schwarmer Erntefest (10. und 11. September) sein.

Es ist Müller-Koelbls Wunsch, dass der Schwarmer Betrieb reibungslos weiterläuft. „Veränderungen wird es nur in enger Absprache mit der Elternschaft und in Zusammenarbeit mit dem Kollegium geben“, sagt sie. Bei den Mitarbeitern des Fachbereichs Bildung der Samtgemeinde fühle sie sich gut aufgenommen. Zudem lobt Müller-Koelbl, die in jungen Jahren als Sozialdiakonin und Sozialpädagogin gearbeitet hat, den hilfreichen Kontakt zum Verein „Lebenswege begleiten“, der den Kindergarten bei der Integrationsarbeit mit den Schwarmer Flüchtlingskindern unterstützt. 

bt

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