Bernd Bormann ist Gemeindedirektor

Johann-Dieter Oldenburg bleibt Bürgermeister

Der Rat der Gemeinde Schwarme kam nun zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Unser Bild zeigt (sitzend, von links) Ralf Rohlfing (stellvertretender Gemeindedirektor), Bernd Bormann (Gemeindedirektor), Georg Pilz (stellvertretender Bürgermeister, SPD), Johann-Dieter Oldenburg (Bürgermeister, SPD), Hermann Schröder (stellvertretender Bürgermeister, UWG) sowie (stehend, von links) Frauke Koopmann (SPD), Artus Elias Meyer-Toms (UWG), Klaus Masemann (UWG), Timo Wunram (SPD), Ute Behrmann (UWG), Annett Jähnichen (UWG), Nils Bienzeisler (SPD), Jens Otten (CDU), Frank Tecklenborg (SPD) und Klaus Meyer-Hochheim (CDU). - Foto: Anne Schmidtke

Schwarme - Von Anne Schmidtke. Der bisherige Schwarmer Bürgermeister bleibt im Amt. Johann-Dieter Oldenburg erhielt am Donnerstagabend bei der Gründungsversammlung des Schwarmer Gemeinderats in Robberts Huus von allen Ratsmitgliedern eine Ja-Stimme. „Ich bedanke mich für das Vertrauen. Ich werde so weiter arbeiten wie bisher“, sagte der Sozialdemokrat nach der Wahl. Er freue sich auf die nächsten fünf Jahre und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit.

Oldenburg sagte, dass er es gut finde, dass dank der Kommunalwahl im September nun mit Ute Behrmann (Unabhängige Wählergemeinschaft, UWG), Annett Jähnichen (UWG) und Frauke Koopmann (SPD) drei Frauen in dem Gremium sitzen. In der vergangenen Wahlperiode waren lediglich zwei Frauen dort vertreten. Zudem habe die Wahl dafür gesorgt, dass der Rat sich verjüngt habe. „Ältere Mitglieder sind ausgeschieden und jüngere nachgerückt“, sagte Oldenburg. Als Beispiel nannte er den 18-jährigen Artus Elias Meyer-Toms (UWG), der jetzt dem Gremium angehört. „Über so ein junges Mitglied verfügte der Rat, glaube ich, noch nie“, sagte Oldenburg.

Die Lokalpolitiker entschieden sich dafür, dass der Bürgermeister, wie in den Jahren zuvor, nur den Vorsitz des Rats innehat und repräsentative Aufgaben übernimmt. Er ist somit kein Vollbürgermeister. Aus diesem Grund bestimmten sie Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann zum Gemeindedirektor und Rathausmitarbeiter Ralf Rohlfing zu seinem Stellvertreter. Die beiden sind für die Verwaltungsaufgaben zuständig.

Im Anschluss wählten die Politiker Georg Pilz (SPD) und Hermann Schröder (UWG) zu gleichberechtigten Stellvertretern des Bürgermeisters. In der Vergangenheit hatte Johann-Dieter Oldenburg mit Georg Pilz nur einen Stellvertreter. „In der zurückliegenden Wahlperiode habe ich leider einen Termin vergessen“, sagte Oldenburg. Vor dem Hintergrund, dass er jetzt zwei Stellvertreter habe, sei er zuversichtlich, dass in den kommenden fünf Jahren keine repräsentativen Aufgaben mehr versäumt werden.

Zudem bildeten sich im neuen Schwarmer Gemeinderat drei Fraktionen. Den Vorsitz der CDU-Fraktion hat Jens Otten inne, sein Vertreter ist Klaus Meyer-Hochheim. Die SPD-Fraktion leiten Georg Pilz und Frank Tecklenborg und die UWG-Fraktion Hermann Schröder und Ute Behrmann.

Wie gehabt, gibt es auch weiterhin keinen Verwaltungsausschuss und keine Fachausschüsse. „Wenn wichtige Themen anstehen, bilden wir Arbeitsgruppen, oder es wird eine zusätzliche Ratssitzung abgehalten“, sagte Oldenburg. Dieses Prozedere habe sich in der Vergangenheit bewährt.

Im Kindergartenbeirat sitzt aus jeder Fraktion ein Vertretert: Johann-Dieter Oldenburg (SPD), Annett Jähnichen (UWG) und Jens Otten (CDU).

Zum Ende der Sitzung wies Oldenburg auf den Volkstrauertag (13. November) hin. „Ich hoffe, dass viele Gemeinderatsmitglieder und Schwarmer Bürger an den Gedenkfeiern teilnehmen“, sagte der Bürgermeister. Um 9.30 Uhr findet eine Zeremonie am Denkmal am Feuerwehrhaus statt. Nach einem Gottesdienst in der Kirche wird gegen 11 Uhr zudem ein Kranz an das Denkmal neben dem Friedhof gelegt. „Das Interesse an den Veranstaltungen nahm in den letzten Jahren immer mehr ab“, bedauerte Oldenburg.

Ferner regte Hermann Schröder an, an dem Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilzunehmen. Er stieß damit im Rat auf Zustimmung. Da sich alle darüber im Klaren waren, dass sie die örtlichen Vereine mit ins Boot holen müssen, organisiert die Verwaltung nun eine Informationsveranstaltung. Der Termin dafür wird rechtzeitig in dieser Zeitung bekannt gegeben.

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