Informativer Vortrag auch über Ernährung

Die Wechseljahre leicht nehmen

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Mit der richtigen Ernährung lassen sich manche Wechseljahresbeschwerden abschwächen, erklärte Rula Angelika Grau aus Oerdinghausen.

Br.-Vilsen - „Ernährung in den Wechseljahren, Zeit des Wechsels, des Umbruchs und des Neubeginns“ war das Thema einer Gemeinschaftsveranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten Christine Schröder und des Landfrauen-Vereins Hoya. Rund 40 Zuhörerinnen kamen kürzlich dazu in „Die Scheune“.

Mit einem Zitat der österreichischen Freifrau von Ebner-Eschenbach leitete Christine Schröder den Vortrag von Rula Angelika Grau ein: „Gelassenheit ist die angenehmste Form des Selbstbewusstseins.“

Oftmals herrschten diffuse Vorstellungen über die Wechseljahre, sagte die in Oerdinghausen wohnhafte Ernährungsberaterin. Viele Frauen stellten einen direkten Zusammenhang mit dem Älterwerden her. Dabei beginne, so die gelernte Krankenschwester, die Abnahme der Hormonproduktion im weiblichen Körper bereits mit Ende 30. Die Hormonproduktion versiege langsam. Es sei ein schleichender Prozess. An diese Veränderung müsse sich der Körper gewöhnen.

Rula Grau forderte die Anwesenden auf, die Wechseljahre mit Gelassenheit und Offenheit für Veränderung wahrzunehmen. Frauen sollten die Zeit des Klimakteriums dafür nutzen, das bisherige Leben zu reflektieren, aber gleichzeitig als Chance begreifen, Planungen für die „Restzeit“ in Angriff zu nehmen.

Auf jeden Fall sollten die betroffenen Frauen sich von dem Vorsatz verabschieden „Ich will so bleiben, wie ich bin“. „Lösen Sie sich davon, und kaufen Sie Ihre Konfektion doch einfach eine Nummer größer!“, schlug die Ernährungsberaterin lächelnd vor, „dann fühlen Sie sich weiterhin wohl in ihrem Körper“.

Des Weiteren erläuterte Rula Angelika Grau den biologischen Prozess in den Wechseljahren und arbeitete gemeinsam mit den Anwesenden typische Beschwerden heraus.

Ein Schwerpunkt ihres Referats lag in Ernährungsvorschlägen, die den Start in diesen neuen Lebensabschnitt vereinfachen sollen. Frauen in Japan zeigten wesentlich weniger „typische“ Symptome, wie beispielsweise Hitzewallungen, in den Wechseljahren als Frauen in westlichen Ländern. Studien belegten, dass dies im Wesentlichen mit der sojareichen Ernährung zusammenhängt, denn Soja besitze die Fähigkeit, Östrogenmangelzustände sanft auszugleichen.

Darüber hinaus empfahl die Ernährungsberaterin, fünf Mal am Tag Obst und Gemüse zu essen, weniger Fleisch und mehr Fisch. „Verzichten Sie auf Kaffee und schwarzen Tee, wenn Sie an Hitzewallungen und Schlafstörungen leiden.“

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