Ihre Majestät im Beet

Rosenfest lockt zahlreiche Besucher mit Angeboten rund um die Königin der Blumen

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Auf dem Heiligenberg dreht sich alles um die Rosen.

Heiligenberg - Von Karin Neukirchen-Stratmann. „Der Juni kam. Lind weht die Luft. Geschoren ist das Grase. Eine Wonne voller Rosenduft dringt tief in unsere Nase.“ Dieser Spruch von Wilhelm Busch beschreibt das Erlebnis, das Besucher des Rosenfestes am Wochenende am Heiligenberg hatten, perfekt. Das Wetter hätte nicht besser sein können, und so herrschte am Freitag bereits großer Andrang rund um das Forsthaus.

Die weißen Pagodenzelte leuchteten mit dem blauen Himmel, der Sonne und den bunten Ausstellungsgeständen um die Wette. Viel gab es zu sehen, von der Gartendekoration über bequeme Sitzmöglichkeiten für Terrasse und Garten bis hin zu Pflanzen – allen voran natürlich die Rose. Als Hochstamm, Kletterrose und Beetrose nahm die Königin der Blumen die Besucher gleich am Eingang des Ausstellungsgeländes in Empfang.

Mit dabei auch viel Begleitgrün, sprich Pflanzen, die sich im heimischen Beet besonders gut neben einer Rose machen. Das Ehepaar Sudmann aus Nienburg war genau deswegen zum Rosenfest gekommen. „Wir haben gerade den Garten neu angelegt und lieben Rosen. Was uns jetzt noch fehlt, sind passende Pflanzen, die sich besonders gut zwischen den Blumen machen“, so Erika Sudmann.

Beim Stand der Baumschule von Rainer Koopmann aus Pinneberg wurde das Ehepaar schnell fündig. Dann hieß es sich zu beeilen, denn auch den Vortrag von Sven Stange zum Thema Rosen als Bienenweide wollte das Ehepaar gerne hören. „Wir spielen nämlich mit dem Gedanken, uns als Imker zu versuchen“, verriet Erika Sudmann.

Rosenfest-Eröffnung am Forsthaus Heiligenberg

 © Heinfried Husmann
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 © Karin Neukirchen-Stratmann
 © Karin Neukirchen-Stratmann
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Es gab aber nicht nur Rosen in Pflanzenform zu sehen und erwerben: Als Motiv auf Tassen und Tellern, auf Kissen und Sommerröcken, auf Halstüchern oder als Applikation auf Kleidern – der Blumenkönigin begegneten die vielen Besucher fast an jedem Stand. 

Melanie Bockhop vom gleichnamigen Hof hatte Wildrosenblütensirup und -gelee im Angebot. Und natürlich hatten sich auch wieder viele Damen dem Thema Hut gewidmet, und so konnten die Gäste auf dem Ausstellungsgelände zahlreiche imponierende Kreationen auf den Köpfen vieler weiblicher Besucher erspähen, die täglich im Rahmen einer Hutprämierung besonders belohnt wurden. 

Modisch zeigten sich nicht nur die Besucher des Rosenfestes, auch zahlreiche Aussteller boten ein neues sommerliches Kleid, eine Tunika oder ein Tuch an. Bei der Modenschau von Petra Mönius-Arends konnten sich Interessierte zudem Anregungen für ein Outfit für jeden Tag, fürs Büro oder eine große Feier holen.

Tierpräparate und Musik rundeten das Programm ab

Auch an die kleinen Besucher wurde beim Rosenfest natürlich gedacht. So hatte das Waldpädagogikzentrum Hahnhorst der Niedersächsischen Landesforsten einen großen Stand aufgebaut, an dem es nicht nur viele Präparate von Wildtieren wie Dachs und Fuchs zu bestaunen gab, sondern auch Mitmachangebote.

Die Szenerie wurde stets untermalt und begleitet von sanfter Musik, sei es von Klangschalen, vom TroubaDuo oder Der Kleinen Dorfkapelle. Anette Seibert genoss diese besondere Atmosphäre von einer Bank aus, im Schatten der alten Bäume vor dem Forsthaus. „Herrlich, hier kann man wirklich ein paar Stunden abschalten und entspannen“, lobte die Bremerin das Ambiente.

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