Asendorfer Künstlerin Indre Busar zeigt Arbeiten

Die Ideen kommen beim Malen

Indre Busar präsentiert im Rathaus in Bruchhausen-Vilsen eine „Verschmelzung von Farbe, Tier und Wort“. - Foto: neu

Br.-Vilsen - Von Karin Neukirchen-Stratmann. Die Asendorfer Künstlerin Indre Busar ist im Rathaus Bruchhausen-Vilsen keine Unbekannte, stellte sie dort doch bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres einige Bilder aus. Nun ist sie mit der Schau „Verschmelzung von Farbe, Tier und Wort“ zurück und zeigt erneut, welche Vielfalt in ihr steckt.

Vor rund 30 Gästen eröffnete Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann kürzlich die Ausstellung und freute sich sichtlich über die große Resonanz. Die Laudatio übernahm eine gute Freundin der Künstlerin, Linda Christof aus Warpe. „Ich bin keine ausgewiesene Kunstexpertin“, erklärte sie zu Beginn ihrer Ansprache. „Aber uns verbindet eine innige Freundschaft, und so habe ich eine tiefe Ahnung von Indres innerem Antrieb. Alles, was Indre tut, tut sie ganz. Sie hat Lust am eigenen Tun.“ Die Bilder erzählten all denen Geschichten, die bereit seien zu lauschen, erklärte die Laudatorin.

Geboren wurde Indre Busar 1971 im Westerwald; sie lebte viele Jahre in Portugal, bevor sie 2009 in Asendorf sesshaft wurde. Genau genommen im Ortsteil Graue, gleich an der Grenze zu Nordholz (Gemeinde Warpe).

Mit der Malerei begann sie 2011. Vorher war sie mit ihren Naturfiguren viel auf Mittelaltermärkten in ganz Deutschland unterwegs gewesen. „Ein weiteres Standbein der vielseitigen Künstlerin ist das Puppentheater“, sagte Linda Christof.

Ein fertiges Bild hat Indre Busar nie im Kopf, wenn sie sich ans Werk macht. Manchmal ergänzen kleine Details das Bild, oder winzige Texte.

Der Chor „Haste Töne“ begleitete die Ausstellungseröffnung im Rathaus musikalisch. Mittendrin: Indre Busar, die nicht nur malen, sondern auch singen kann. - Foto: Karin Neukirchen-Stratmann

Ein Hobby von Indre Busar ist der Gesang. Sie ist Mitglied im Chor „Haste Töne“ aus Bücken, von dem ein Teil der Mitglieder bei der Ausstellungseröffnung unter der Leitung von Renata von Lingen einige Stücke zum Besten gab – wie bereits während der Vernissage 2015. Mit einem Kanon über einen Baum startete der Chor. Sybille Schmidt-Bormann (Bruchhausen-Vilsen) gab dann einige Gedanken zum Thema „Nebel“ zum Besten und stimmte so auf den folgenden Gesang ein. Trotz sommerlicher Außentemperaturen kam tatsächlich ein wenig melancholische, nebelhafte Stimmung auf. Drei französische Lieder bildeten den Abschluss der kleinen Musikeinlage. „So laut wird es selten im Rathaus gewesen sein“, meinte die Bückerin Renata von Lingen.

Die Ausstellung mit den Bildern von Indre Busar ist bis zum Jahresende zu den Öffnungszeiten des Rathauses (Lange Straße 11) zu sehen: montags und mittwochs von 8 bis 16 Uhr, dienstags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 12.30 Uhr.

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