Für den Papierkram

G.d.S. Martfeld hat mit Albrecht Wicke ab sofort einen Geschäftsführer

Zwei Männer
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Albrecht Wicke (links) übernimmt die Verwaltungsaufgaben der G.d.S., Jürgen Rosenhagen bleibt kommissarischer Vorsitzender.

Martfeld – Er sei angesprochen worden. „Dann habe ich eine Woche überlegt und dachte mir: ‚Das hörst du dir mal an‘“, sagt Albrecht Wicke. Ein Gespräch und einige Gedanken weiter entschied er sich: „Das mache ich“, berichtet der 62-Jährige, der seit 1. Januar Geschäftsführer der Gemeinschaft der Selbstständigen (G.d.S.) Martfeld ist.

Mittlerweile ist Albrecht Wicke im Vorruhestand und will sich stärker im Dorf engagieren, nachdem der gebürtige Martfelder in den vergangenen 20 Jahren fast nur am Wochenende zuhause war. „Ich war kaufmännischer Projektleiter und Controller in der Bauindustrie“, erzählt Albrecht Wicke. Zuletzt betreute er den Neubau der fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel. Mit kaufmännischen Themen kennt er sich daher nur zu gut aus.

„Hier in der G.d.S. möchte ich den Vorstand beim Papierkram entlasten, Verwaltungstätigkeiten erledigen und den Kontakt zu örtlichen Vereinen und der Verwaltung übernehmen“, skizziert er einen Teil seines Aufgabenfelds, das sich ihm wohl erst so richtig erschließen wird, wenn er jetzt mit seiner neuen Tätigkeit beginnt.

„Ich freue mich“, bringt der kommissarische Vorsitzende, Jürgen Rosenhagen, seine Begeisterung darüber auf den Punkt, in Albrecht Wicke jemanden gefunden zu haben, „der ansprechbar ist und mit dem man sich gegenseitig auf die Füße treten kann.“

Durch die Entlastung, die sich jetzt dem Vorstand eröffnet, sei er auch zuversichtlich, einen Menschen zu finden, der bereit sei, den Vorsitz des Vereins zu übernehmen. Dieser Posten ist weiterhin vakant.

Aber zurück zum neuen Mann in der G.d.S. Martfeld: Welche Ideen Albrecht Wicke für die Aktivitäten der Gemeinschaft hat? Da hält er sich mit konkreten Aussagen noch zurück. „Die Ideen werden kommen. Aber ich gebe mir erst mal ein Jahr Zeit, um zu sehen, wie die Fäden laufen“, sagt der 62-Jährige. Seine erste Aufgabe werde es sein, die Menschen und Zusammenhänge kennenzulernen. „Ich werde mich da schon reinfuchsen“, gibt sich Albrecht Wicke zuversichtlich.

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