Holstes zeigen Produktion und neues Café

Hoffest so bunt wie ein Obstsalat

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Kai Borgmann (links) und Adam Slepokora informierten über Pflanzenanbau und Fruchternte in den Tunneln.

Martfeld - Von Jana Wohlers. Ein neues Café, ein erweiterter Hofladen, tunnelartige Gewächshäuser und ein Hühnermobil: Der Hof Holste hielt für seine Besucher beim traditionellen Hoffest gestern interessante Stationen bereit. Zahlreiche Besucher genossen die Veranstaltung auf dem idyllischen Gelände der Familie in Martfeld.

„Unser Anliegen ist es, im Rahmen des Fests allen Interessierten einen Einblick in das Hofleben zu geben“, erklärte Henning Holste, der den Hof zusammen mit seiner Frau Anja führt. „Die Leute wollen mittlerweile immer häufiger wissen, woher die Produkte kommen und wie sie hergestellt werden“, sagte er.

Anbau in Tunneln verbessert die Beeren-Qualität

Das erfuhren die Gäste. So konnten sie mit einem Planwagen zu den vier rund 180 Meter langen und 8 Meter breiten Tunneln fahren, in denen Holstes einen Großteil ihrer Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren anbauen. Kai Borgmann und Adam Slepokora informierten über die Vorgänge in den gewächshausartigen Bauten. „Der Anbau in den Tunneln ermöglicht eine höhere Ernte und eine verbesserte Qualität“, sagte Holste. Zudem setzen die Hofbetreiber teilweise auf natürliche Nützlinge für den Fortschritt der Ernte sowie den Schutz der Pflanzen vor Schädlingen.

Die hauseigenen Erdbeeren waren unter anderem in einer Bowle zu genießen.

Direkt nebenan grasten die über 500 Hühner in ihrem Hühnermobil, einem fahrbarer Stall für die Tiere, der alle drei bis vier Wochen zu einem neuen Platz mit frischem grünen Gras gefahren wird.

Die Eier der legefreudigen Hennen gibt es im Hofladen zu kaufen. Der präsentierte sich pünktlich zum Hoffest mit einem Drittel mehr Verkaufsfläche als zuvor. Auf rund 150 Quadratmetern gab es am Sonntag alles zu sehen, was das Schlemmerherz begehrt – von frischem Obst und Gemüse über Marmeladen und Säfte bis hin zu Gewürzen.

Café für 45 Personen

Einen Teil der alten Ladenfläche haben Holstes zum Café umgewandelt. Insgesamt rund 45 Personen finden jetzt darin Platz. Das Hofcafé hatte sich in der Vergangenheit immer größerer Resonanz erfreut, sei es zum Frühstück oder zur Kaffeezeit.

Die Resonanz ließ auch beim Hoffest nicht zu wünschen übrig. Bei strahlendem Sonnenschein ließen sich die Besucher das vielfältige Schlemmerangebot schmecken, bummelten durch den Hofladen und probierten sich an einer Fruchtbowle – mit hauseigenen Erdbeeren drin, versteht sich.

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