„Spiel ohne Grenzen“

Hinein ins seifige Highlight des Sportwochenendes

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„Guter Rutsch“ hieß dieses Spiel. Mit viel Schwung aus dem Anlauf galt es für die Teilnehmer, möglichst weit auf einer mit Seifenwasser gefluteten Folie unter Leinen hinweg durchzurutschen, um anschließend ihre Geschicklichkeit zu beweisen.

Martfeld - Von Regine Suling. Wem das Wasser nicht reichte, das am Wochenende von oben auf ihn hinabfiel, der war auf dem Sportplatz in Martfeld an der richtigen Adresse. Dort startete am Samstagnachmittag das traditionelle „Spiel ohne Grenzen“. Und es sorgte dafür, dass kaum ein Mitspieler in trockenen Klamotten das Feld verließ. Gleich zwei der fünf Disziplinen ließen die insgesamt sechs angetretenen Teams nass werden.

Beim „Guten Rutsch“ kam es auf den richtigen Schwung an. Die Spieler nahmen Anlauf und warfen sich mit Karacho auf eine mit Seifenwasser eingeschäumte Folie. Wer darauf am schnellsten unter den an Stangen befestigten Leinen hindurchrutschte, musste anschließend noch ein paar Meter laufen und kam an einem Gitter an. Dort mussten die Teilnehmer einen Plastikteller mit ihren Fingern durch das Gitter hinweg hochhangeln und anschließend wieder ablegen. Gar nicht so leicht, das alles.

Auch für das nächste Spiel musste die rutschige Fläche herhalten. „Wasserbauch“ hieß es und ging so: Ein Mitspieler legte sich mit dem Rücken auf die nasse Folie, und zwei seiner Mitspieler stellten mit Wasser gefüllte Becher auf ein Tablett, das auf seinem Bauch lag. Dann zogen sie den Liegenden an Seilen bis ans Folienende und füllten den Inhalt der Becher anschließend in einen Eimer.

Bei „Haste Worte“ wiederum mussten die Spieler Wörter bilden. Dabei steckten sie mit ihrem Oberkörper in Kartons, die mit Buchstaben beschriftet waren. Keine Frage also: Körpereinsatz und Geschick waren gefordert, um sich für die gefragten Worte in richtiger Reihenfolge zu positionieren.

Zeltfete und Fußball weitere Höhepunkte

Die Spiele hatte sich das Team „Von der Rietlake“ ausgedacht und perfekt organisiert. Wegen des unbeständigen Wetters kamen jedoch nur wenige Zuschauer. Das indes tat der guten Laune unter den Teams keinen Abbruch.

Insgesamt fünf Spiele absolvierten die sechs angetretenen Mannschaften. Am Ende hatte die Truppe aus Kleinenborstel die Nase vorn und entschied das „Spiel ohne Grenzen“ für sich. Auf Platz zwei landete die „Gummibärenbande“, Rang drei teilten sich die Mannschaft „12 Legs“ und „Ortsmitte“. „Pure Eskalation“ erreichte Platz fünf, die C-Jugend Jungs des TSV den letzten Platz. Sie hatten aber auch nur an vier der fünf Disziplinen teilgenommen.

Wer sich das „Spiel ohne Grenzen“ anschaute, konnte sich zwischendurch mit Brötchen, Bratwurst oder Kuchen stärken. Außerdem gab es Lose für die Tombola, die der TSV Martfeld im Rahmen seines Sportwochenendes organisiert hatte. Das „Spiel ohne Grenzen“ ist dabei traditionell der Höhepunkt. Zahlreiche Fußballspiele und die samstägliche Zeltfete gehörten außerdem zu der runden Mischung aus Sport, Spiel und Spaß.

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