Und das ist auch gut so, findet der Gemeinderat

Häuslebauer kommen Martfeld teuer zu stehen

Martfeld - Die „Richtlinie zur Wohnungsbauförderung“ kommt die Gemeinde Martfeld teuer zu stehen – was in diesem Fall etwas Gutes ist. Denn Martfeld ist bei Häuslebauern so beliebt, dass die im Haushalt 2016 eingeplanten Mittel nicht reichen, um alle versprochenen Zuschüsse auszuzahlen. Deshalb beschloss der Rat jetzt bestens gestimmt und ohne Diskussion, 25 000 Euro überplanmäßig bereitzustellen.

Wie berichtet, bekommen Bürger für den Neubau eines selbst genutzten Wohnhauses in Martfeld pro Kind bis zur Vollendung des 13. Lebensjahrs einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 1 500 Euro. Des Weiteren zahlt die Gemeinde für den Erwerb und die Bebauung eines Grundstücks im anfänglich nicht sonderlich beliebten Baugebiet „Alter Kamp“ zusätzlich 2 000 Euro.

In diesem Jahr beträgt der Haushaltsansatz 15 000 Euro, aus dem Vorjahr stehen noch 9 000 Euro zur Verfügung. Ausgezahlt davon sind bisher 10 000 Euro und weitere 11 500 Euro zugesagt. „Um zusätzliche bereits vorliegende Anträge bewilligen zu können, sind 19 000 Euro erforderlich“, steht in der Sitzungsvorlage der Verwaltung, die davon ausgeht, dass es noch weitere Interessenten geben wird. 

mah

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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