Den Grundstein gelegt

Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde absolvieren Truppmannausbildung

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Die drei Prüflinge mit drei Funktionsträgern: (von links) Frank Ahlers (Ortsbrandmeister in Asendorf), Ralf Rohlfing (Geschäftsführer der Samtgemeindefeuerwehr), Christian Wolters, Hans-Philipp Dieckert, Niels-Oliver Wessel sowie Frank Tecklenborg (Gemeindeausbildungsleiter und Ortsbrandmeister in Schwarme).

Br.-Vilsen/Barrien - Drei junge Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen beendeten kürzlich erfolgreich ihre Grundausbildung. Die zentrale Prüfungsabnahme zur sogenannten Truppmannausbildung fand in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Barrien statt.

Seit Jahren bieten die Ortsfeuerwehren der einzelnen Städte und Gemeinden die Truppmannausbildung an. Nach der Änderung der Ausbildungsrichtlinien ab 2005 kommt diesen Schulungen eine besondere Bedeutung zu: „Reichte früher noch der abgeschlossene Grundlehrgang für die Teilnahme an weiterführenden Lehrgängen, so haben die Neuanfänger in der Feuerwehr jetzt eine intensive Weiterbildung mit insgesamt 80 Ausbildungsstunden in ihren Ortsfeuerwehren zu durchlaufen“, erläutert Frank Tecklenborg, Ausbildungsleiter der Samtgemeindefeuerwehr Bruchhausen-Vilsen.

Der erste Teil der Truppmannausbildung umfasste 70 Stunden an vier Wochenenden in der FTZ. Nach der Vermittlung der Ausbildungsinhalte auf Standortebene fand dann die zentrale Prüfungsabnahme in der Barrier Weiterbildungsstätte statt. Zuvor waren die Feuerwehrleute in Theorie und Praxis auf die anstehenden Prüfungen zur Truppmannausbildung, Teil zwei, vorbereitet worden.

Drei Männer in der Prüfung

Tecklenborg: „Erst der erfolgreiche Abschluss befähigt dann für die Teilnahme am Truppführerlehrgang an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz, NABK, in Loy und Celle.“

Drei Männer aus den Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen – Hans-Philipp Dieckert (Asendorf), Christian Wolters (Martfeld) und Niels-Oliver Wessel (Schwarme) – stellten sich den kritischen Augen der Kreisausbilder unter der Führung von Ausbildungsleiter Thomas Meyer (Barrien).

Auf Theorie folgt Praxis

Nach dem theoretischen Teil mit 20 schriftlichen Aufgaben galt es, eine Einsatzübung unter realistischen Bedingungen zu absolvieren. Angenommen wurde dabei ein Entstehungsbrand in einem ersten Obergeschoss, aus dem eine Person über Leitern zu retten war. Die Wasserversorgung musste über eine längere Wegstrecke hergestellt werden. Über ein Tanklöschfahrzeug war zudem schnellstmöglich Wasser abzugeben. Zeitgleich erfolgte ein sogenannter Innenangriff von zwei Einsatzkräften unter Pressluftatmer.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Hartmut Specht bedankte sich abschließend beim Feuerwehrnachwuchs für das Engagement.

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