Rund ein Jahr Bauzeit

Eine neue Zeit: Feier zum Anbau des Feuerwehrhauses

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Ortsbrandmeister Mario Kaiser (r.) hängte seine Jacke ins neue Spind im umgebauten Feuerwehrgerätehaus Ochtmannien. Den Schlüssel nahm Gemeindebrandmeister Michael Ullmann (l.) von Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann entgegen.

Ochtmannien - Von Karin Neukirchen-Stratmann. Mit großer Beteiligung feierte die Ochtmannier Feuerwehr am Samstagnachmittag den Um- und Anbau ihres Gerätehauses. Nach rund einem Jahr Bauzeit, mit viel Eigenleistung der Kameraden, ist das Gebäude nun fertiggestellt.

Ein großer Anbau war notwendig, um den Anforderungen gerecht zu werden, betonte Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann in seiner Rede. Neben einem Bereich für das Feuerwehrfahrzeug wurden auch Sozialräume mit Umkleide- und Sanitärbereich errichtet. „Bis dato mussten die Kameraden ihre Ausrüstung immer im Kofferraum mit sich führen“, erklärte Gemeindebrandmeister Michael Ullmann.

Die Kosten für den Um- und Anbau betrugen 170 000 Euro. „Damit schafften wir eine Punktlandung, denn das war so kalkuliert“, wie Bormann betonte. Er bedankte sich in diesem Zusammenhang bei Bauamtsleiter Torsten Beneke und seinem Team. „Aber ich danke auch den Kameraden, die hier sehr viel Eigenleistung haben einfließen lassen“, sagte Bormann.

In seiner Begrüßungsrede spannte er den Bogen von den Anfängen der Feuerwehr im Alten Ägypten über Rom unter Kaiser Augustus bis in die Neuzeit. „War es früher nur die Brandbekämpfung, hat sich das heute stark geändert“, sagte der Rathauschef. Den gestiegenen Anforderungen, auch an die Ausrüstung, trage man mit dem An- und Umbau Rechnung.

„Die Feuerwehr ist keine Freizeiteinrichtung, sondern eine unverzichtbare Einrichtung in der Samtgemeinde“, erklärte Bormann und lobte das ehrenamtliche Engagement auch auf vielen Veranstaltungen. Die Idee für den Umbau habe der ehemalige Ortsbrandmeister Gerd Schröder schon 2009 geäußert. „Damals noch mit einer Kostenschätzung von 45 000 Euro“, blickte Bormann zurück.

Dankbar zeigte sich der Samtgemeindebürgermeister für die hohe Eigenleistung der Kameraden, beispielsweise bei den Malerarbeiten: „Das hat die Samtgemeindekasse sehr entlastet.“ Den Schlüssel für das Haus übergab er an Gemeindebrandmeister Ullmann, der sich freute, dass die Ochtmannier jetzt vernünftige Unterbringungsmöglichkeiten haben. Er lobte die Feuerwehrmitglieder für ihren Leitspruch „Wir wollen das, wir machen das, wir können das“.

Der Schlüssel wanderte dann sofort weiter an Ortsbrandmeister Mario Kaiser, der sich ebenfalls bei seinen Kameraden für ihre Arbeit bedankte.

Grußworte und ein Präsent in Form einer Wanduhr gab es von Bruchhausen-Vilsens Ortsbrandmeister Stephan Thöle, der selbst viele Jahre in der Ochtmannier Wehr aktiv gewesen ist. „Jetzt ist eine neue Zeit für euch angebrochen, deswegen gibt es von uns eine Uhr“, sagte Thöle.

Mit musikalischer Begleitung endeten die Ansprachen zur Einweihung, bevor der gemütliche Teil der Feier eröffnet wurde.

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