Schwimmen unter Corona-Bedingungen

Freibad-Saison in Bruchhausen-Vilsen: Nils Igwerks zieht ein Zwischen-Fazit

Das Wiehe-Bad haben 1 349 Frühschwimmer besucht. In Schwarme waren es deutlich mehr. archiv
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Das Wiehe-Bad haben 1 349 Frühschwimmer besucht. In Schwarme waren es deutlich mehr. archiv

Samtgemeinde – Die Freibadsaison in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen ist in vollem Gange. Aber wie ist es bisher eigentlich gelaufen?

Die Freibadsaison ist in vollem Gange. Schwarme empfing pünktlich zum 5. Juni die ersten Gäste unter Corona-Bedingungen, das Wiehe-Bad in Bruchhausen-Vilsen öffnete aufgrund der Wasserverunreinigung durch Einbrecher erst vier Wochen später. Aber wie ist es bisher eigentlich gelaufen? Nils Igwerks von der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen hat die Zahlen im Blick.

„Seit der Eröffnung bis zum 8. August haben 8 475 Gäste, darunter 2 255 Frühschwimmer, das Freibad in Schwarme besucht“, erklärt er. Gerade letztere Zahl sei besonders beachtlich, denn im Vergleich zu „normalen“ Jahren, kämen rund 30 Prozent mehr Menschen, um sich morgens sportlich zu betätigen. Igwerks vermutet, dass dies an der gesteigerten Attraktivität des Freibads liege. „Die Beheizung des Beckens ist sicherlich ein großes Plus. 2019 mussten die Besucher morgens teilweise in 18 Grad Celsius kaltem Wasser schwimmen. Mittlerweile liegt die Temperatur bei stetigen 24 bis 26 Grad Celsius.“ In Bezug auf die sonstigen Badezeiten sei hingegen ein Minus von knapp 40 Prozent zu verzeichnen, was womöglich der Pandemie geschuldet sei.

Die Anzahl der verkauften Saisonkarten für Erwachsene sieht jedoch erstaunlich gut aus. „104 sind es insgesamt, plus sieben Karten für Kinder und Jugendliche sowie 81 Familiensaisonkarten. Diesbezüglich stehen wir auf gleichem Stand wie in ,normalen Jahren‘“, weiß Igwerks. Dies könne er sich unter anderem durch die verspätete Öffnung des Wiehe-Bads sowie das schöne Wetter im Juni erklären. Sein Fazit: Unter den vorherrschenden Bedingungen seien die Zahlen als gut zu bewerten.

Im Wiehe-Bad zeigt sich, was die verspätete Öffnung angerichtet hat. Im Zeitraum von 3. Juli bis 8. August kamen 8 073 Besucher ins Bad, darunter 1 349 Frühschwimmer. Das sind zehn Prozent weniger morgendliche Wasserratten als noch 2020. „Viele haben sich durch die Verzögerung wahrscheinlich in Schwarme eine Saisonkarte gekauft und sind dann auch dort geblieben“, vermutet Nils Igwerks. Doch was die sonstigen Badezeiten betrifft, ist er sichtlich erfreut: Im Vergleich zum Juli 2020 kamen 80 Prozent mehr Menschen ins Wiehe-Bad. Im vergangenen Jahr seien die Zeitfenster, in denen man sich im Bad aufhalten konnte, noch kürzer gewesen (knapp zwei Stunden). 2021 sei dies umgestellt worden, sodass Gäste nun länger – bis zu fünf Stunden – den Wasserspaß genießen können. „Das ist familienfreundlicher“, findet er.

Schwimmkurse konnten in der diesjährigen Freibadsaison aus personellen Gründen allerdings nicht angeboten werden. Ab dem 5. September öffnet jedoch das Hallenbad Martfeld wieder, in dem Kinder dann endlich schwimmen lernen sollen. „Sonst bieten wir dort immer sieben Kurse an, dieses Jahr haben wir auf neun aufgestockt. Doch die sind bereits alle ausgebucht“, erklärt Nils Igwerks. Die Jungen und Mädchen, die aktuell noch auf der Warteliste stehen, sollen dann in den Herbstferien an einem Crash-Kurs teilnehmen. Wer sein Kind jetzt erst per E-Mail an johann.esdorn27327@gmail.com anmeldet, sollte mit einem gewissen Vorlauf rechnen – „bis Mitte nächsten Jahres“, verdeutlicht Igwerks.

Außerdem kündigt er an, dass das Freibad in Schwarme am Samstag, 14. August, aufgrund einer Ferienspaßaktion, erst um 13 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

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