Weg frei für Bedarfsampel in Schwarme

Schwarme - Der Rat der Gemeinde Schwarme sprach sich in seiner Sitzung am Donnerstagabend für die Einrichtung einer Bedarfsampel aus - mit fünf Ja- und vier Nein-Stimmen. Die Ampel soll in Absprache mit dem Straßenbaulastträger an der Landesstraße 331 (Hoyaer Straße) errichtet werden.

Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) hatte zuvor einen Antrag auf möglichst rasche Errichtung einer Querungshilfe in Form einer sogenannten Dunkelampel gestellt (wir berichteten). Die Straße sei relativ stark befahren, sagte Ratsherr Hermann Schröder (UWG) während der Sitzung. Bevor ein Schaden entstehe, sollte die Gemeinde überlegen, 30 000 Euro für die Errichtung der Ampel zu investieren. Aus Richtung Martfeld „kommen die Autos angeschossen“, fügte sein Fraktionskollege Dr. Hartmut Helms an.

Klaus Meyer-Hochheim (CDU) sagte: „Wir sollten uns so eine Ampel leisten.“

„Wir halten eine Investition von 30 000 Euro für nicht angemessen“, sagte Georg Pilz (SPD). Das Verkehrsaufkommen sei nicht so wesentlich, dass eine Bedarfsampel aufgestellt werden müsse. Sein Fraktionskollege Frank Tecklenborg merkte an, dass auf rund 500 Metern dann zwei Bedarfsampeln stünden und bezeichnete dies als „sehr luxuriös“.

Da die Querungszahlen nicht hoch genug sind, muss die Gemeinde die Ampel zahlen und auch die damit einhergehenden Kosten wie jene für eine Wartung tragen, machte Bürgermeister Johann-Dieter Oldenburg (SPD) deutlich.

Zum Hintergrund: Die Gemeinde hat bei der unteren Verkehrsbehörde Landkreis Diepholz beantragt, eine Bedarfsampel zu errichten. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat daraufhin eine Verkehrszählung durchgeführt. Aus den Zahlen ergibt sich, wer die Kosten für die Errichtung und Betreibung trägt - die Gemeinde oder das Land. Das Ergebnis: Die erforderlichen Werte werden nicht erreicht.

Für Oldenburg käme für die Errichtung der Anlage nur der Bereich in Höhe des NP-Markts in Frage. Wo die Ampel stehen soll, „das müssen Fachleute entscheiden“, sagte Schröder.  vik

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