„Bravo“ für einen französischen Vormittag

„FranceMobil“ besucht Oberschule

+
Werbung für die französische Sprache und eine Teilnahme am Wahlpflichtkurs Französisch machte Amandine Robart (hinten, links) bei den Schülern von Französischlehrerin Iris Rosenwinkel (hinten, Mitte).

Br.-Vilsen - Von Heiner Büntemeyer. Mit dem Lob „Bravo an alle!“ beendete Amandine Robart die Französisch-Schnupperstunde in der Oberschule Bruchhausen-Vilsen. Sie ist im Auftrag des Deutsch-Französischen Jugendwerks und des Instituts français mit dem „FranceMobil“ in den Schulen Niedersachsens unterwegs, um spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu werben.

Iris Rosenwinkel, Französischlehrerin in Bruchhausen-Vilsen, nutzte dieses Angebot und lud Amandine Robart an ihre Schule ein. Zunächst gab es eine Schnupperstunde für die Schüler der fünften Klasse, die sich für eine Teilnahme am Wahlpflichtkurs Französisch im nächsten Schuljahr interessieren. Amandine Robart stellte ihnen ihre Muttersprache authentisch vor, um ihnen eine Entscheidungshilfe zu geben.

Lebendige Unterrichtsstunden

Robart unterrichtete an der Oberschule ausschließlich auf Französisch. Trotzdem verstanden die Schüler, was von ihnen verlangt wurde, denn die Französin unterstrich ihre Aussagen durch Gestik und Mimik. Außerdem wählte sie möglichst viele französische Ausdrücke, die auch in der deutschen Sprache bekannt sind. So wie „Bravo“.

Auch für die Schüler der Wahlpflichtkurse in der sechsten und siebten Klasse wurden es anschließend sehr lebendige Unterrichtsstunden. Die Mädchen und Jungen waren aufmerksam und sehr motiviert. Sie stellten sich auf Französisch vor, spielten „Stille Post“, lernten mit einem Würfel das Zählen und mussten je nach gewürfelter Zahl persönliche Vorlieben, Wohnort, Alter oder was sie nicht so gern mögen nennen – natürlich auf Französisch. Es klappte ausgezeichnet und bot viele Anlässe zum Lachen.

Schüler: „Sie sprechen ein gutes Deutsch für eine Französin“

Die Jugendlichen hörten französische Lieder, sie mussten aus den Texten Begriffe heraushören und diese mit Bildkarten darstellen. Jule erkannte sofort den „Kaktus“ (Französisch: „cactus“) und gewann damit den ersten Punkt für ihre „Croissant“-Gruppe.

Erst zum Schluss durften die Schüler wieder Deutsch reden. „Ihr dürft gern neugierig sein. Habt ihr Fragen an mich?“, fragte Amandine Robart und sprach das Wort „mich“ eher wie „misch“ aus. Trotzdem konnten nicht alle Kids glauben, dass sie eine in Paris aufgewachsene Französin ist. „Dafür sprechen Sie ein gutes Deutsch“, lobte Jaap. „Das werte ich jetzt mal als Kompliment“, freute sich „Madame Robart“, die seit September Kindergärten, Grund-, Real-, Berufsschulen und Gymnasien besucht. Sie stellt mit ihrer Tätigkeit das Pendant zu einigen deutschen Kollegen dar, die unter der Schirmherrschaft von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz in französischen Ausbildungsstätten unterwegs sind.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Beben auf Ischia: Verschüttete Kinder nach Stunden befreit

Beben auf Ischia: Verschüttete Kinder nach Stunden befreit

Tim Borowski: Seine Karriere in Bildern

Tim Borowski: Seine Karriere in Bildern

Erdbeben auf Ischia: Aus Trümmern befreite Kinder gesund - Elfjähriger rettete Bruder

Erdbeben auf Ischia: Aus Trümmern befreite Kinder gesund - Elfjähriger rettete Bruder

Auto in Aschenstedt von Zug erfasst

Auto in Aschenstedt von Zug erfasst

Meistgelesene Artikel

Barnstorfer Ballon-Fahrer-Festival: Happy End am Himmelszelt

Barnstorfer Ballon-Fahrer-Festival: Happy End am Himmelszelt

Beim Stockcar-Rennen legen Teilnehmer sich gegenseitig aufs Dach

Beim Stockcar-Rennen legen Teilnehmer sich gegenseitig aufs Dach

Gerätehaus in Leeste feierlich übergeben

Gerätehaus in Leeste feierlich übergeben

A wie Anlieferung fürs Reload

A wie Anlieferung fürs Reload

Kommentare