Forsthaus übernimmt Klostermühle und bietet Art-Projekt weiterhin Platz für Ausstellungen

Künstler sind auch in Zukunft willkommen

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Die Klostermühle.

Heiligenberg - Von Mareike Hahn. Die Gerüchteküche zur Zukunft der Klostermühle Heiligenberg – und damit auch des Kunstvereins Art-Projekt – brodelt schon seit Monaten. Jetzt steht fest: Die Künstlervereinigung wird ihr Domizil am Heiligenberg 2 in Bruchhausen-Vilsen behalten. Zwar übernimmt das benachbarte Forsthaus Heiligenberg die Mühle von der derzeitigen Besitzerin Christa Hufnagl, aber „Art-Projekt ist dort auch in Zukunft herzlich willkommen“, sagt Forsthaus-Geschäftsführerin Adelheid Brüning. Nach einer Umbauphase werde der Verein wieder Kunstwerke in der Mühle ausstellen. Mehr wollte sie gestern noch nicht verraten.

Art-Projekt-Vorsitzender Andreas Achberger bestätigte, dass die Zusammenarbeit Zukunft hat: „,Art-Projektile 2015‘ wird nicht die letzte Ausstellung in der Klostermühle sein.“ Wie man die Übergangszeit während des Umbaus gestalten werde, sei noch nicht entschieden: „Das werden wir Anfang nächsten Jahres mit den Mitgliedern besprechen. Es gibt verschiedene Ideen, aber noch nichts Offizielles.“

Mit den Umbauplänen für die Klostermühle befasst sich der Bauausschuss des Fleckens Bruchhausen-Vilsen bei seiner öffentlichen Sitzung am Dienstag, 15. September, ab 19 Uhr im Rathaus. Die Kommunalpolitiker sprechen über das Ausbau- und Nutzungskonzept und darüber, ob sie den Bebauungsplan (B-Plan) „Klostermühle“ entsprechend ändern wollen.

Neues Nutzungskonzept wird Dienstag vorgestellt

„Die Klostermühle Heiligenberg wird zurzeit als Gaststätte mit Fremdenzimmer und Ausstellungsraum genutzt. Außerdem gibt es kunsthandwerkliche Nutzungen und die Darstellung handwerklicher Tradition wie Mühlenmuseum et cetera“, schreibt Bauamt-Mitarbeiter Michael Matheja in der Sitzungsvorlage der Verwaltung, die auf www.bruchhausen-vilsen.de zu finden ist. „Die vorhandenen Nutzungen sollen zukünftig verändert weitergeführt und ergänzt werden. Dazu ist auch der teilweise Abriss vorhandener Nebengebäude und Ersatz durch Neubebauung notwendig. Als neue Nutzung ist auch die Einrichtung einer Terrasse im angrenzenden Mühlenteich zu sehen.“

Damit die Pläne baurechtlich genehmigt werden könnten, sei der B-Plan zu überarbeiten: „Baugrenzen müssen verändert und eine Teilfläche des Teichs für die geplante Terrassennutzung bauleitplanerisch vorbereitet werden. Auf der Grünfläche nordöstlich der baulichen Anlagen entlang der Straße ist eine weitere Parkfläche geplant, sodass der ,suchende‘ Pkw-Verkehr entspannt wird.“

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